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Indonesien:Rauchsäule über Vulkan

Aus dem Vulkan Soputan auf der indonesischen Insel Sulawesi ist eine 1000 Meter hohe Rauchsäule aufgestiegen. Behörden mahnen die Bewohner, die Region zu verlassen.

Der indonesische Vulkan Mount Soputan ist erwacht. Aus dem Krater stieg eine 1000 Meter hohe Rauchsäule auf, Ascheregen ging auf umliegende Dörfer nieder. Vulkanologen verhängten die dritte von vier Alarmstufen für den 1783 Meter hohen Berg. Der Vulkan auf der Insel Sulawesi spuckte seit Montagmorgen schwarze Rauchwolken und Flammen aus.

Heiße Asche und Rauch steigt aus dem Vulkan Soputan auf der indonesischen Insel Sulawesi auf.

(Foto: Foto: Reuters)

Die Behörden mahnten Anwohner und Wanderer am Dienstag, das Gebiet sechs Kilometer um den Krater nicht mehr zu betreten. Es gebe keinen Räumungsbefehl, die Bevölkerung sei aber angehalten worden, sich nicht im Umkreis von vier Kilometern um den Vulkan aufzuhalten, sagte der Wissenschaftler Sandi, der den Ausbruch von Mount Soputan beobachtet. Es bestehe die Gefahr, dass der Berg Lava und Hitzewolken ausspucke. Das nächste Dorf liegt acht Kilometer westlich des knapp 1800 Meter hohen Berges.

Der Vulkan ist in den vergangenen Jahren immer wieder aktiv gewesen. Der letzte große Ausbruch passierte 1991. Indonesien hat mehr als 500 Vulkane. 128 sind aktiv, 65 gelten als gefährlich.