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Indien und Bangladesh:Flucht vor Zyklon "Bulbul"

Das Haus dieses Mannes in der Nähe von Khulna, Bangladesh, wurde vom Zyklon zerstört.

(Foto: Munir uz Zaman/AFP)

Mehr als zwei Millionen Menschen mussten aus Angst vor dem Sturm ihre Häuser verlassen.

Dhaka/Delhi - In Folge des Zyklons Bulbul sind in Indien und im benachbarten Bangladesch nach Behördenangaben mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. In den Küstengebieten der beiden südasiatischen Länder mussten am Wochenende mehr als zwei Millionen Menschen vor dem Sturm ihre Häuser verlassen. Auf Land getroffen war Bulbul in der Nacht zum Sonntag bei den weltweit größten Mangrovenwäldern, den Sundarbans, wie die Behörden mitteilten. Diese verbinden den indischen Bundesstaat Westbengalen mit Bangladesch. Über Schäden in den Sundarbans-Mangrovenwäldern war zunächst nichts bekannt. Die Wälder wurden von der Unesco Ende der 1990er-Jahre zum Weltnaturerbe erklärt.