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Achterbahn:Siebenwöchige Fahrt endet im "Guinness-Buch der Rekorde"

Ein 43-jähriger Amerikaner hat alle Loopings gut überstanden und verdrängt nun zwei Japaner aus der Rekord-Gondel.

Der Amerikaner Richard Rodriguez hat am Donnerstag in Haßloch eine siebenwöchige Achterbahnrekordfahrt beendet. Mit dem Fahrtende hat der 43-Jährige einen neuen Weltrekord nach den Regeln des "Guinness"-Buchs der Rekorde in der Tasche, den zweiten Rekord innerhalb von wenigen Wochen. Rodriguez war zuletzt 192 Stunden lang nach diesen Regeln gefahren.

Im selben Freizeitpark hatte Rodriguez am 16. Juli auch seinen jüngsten Rekord aufgestellt. Er fuhr 147 Stunden und übertraf damit den Rekord von zwei Japanern, die mit einer 35,5-stündigen Dauerfahrt ins "Guinness"-Buch der Rekorde gekommen waren.

Nach den "Guinness"-Regeln darf der Wettbewerber nur alle acht Stunden 15 Minuten Pause machen. Rodriguez hatte deshalb auch in einer Achterbahn geschlafen.

Mit der Aktion will der Amerikaner auch Spenden für das UNESCO- Hilfsprogramm "Bildung für Kinder in Not" sammeln. Dafür wurden im Park Spendenbehälter aufgestellt. Zu wissenschaftlichen Zwecken ließ sich der jungenhaft wirkende Mann mit dem kurzen braunen Haar auch von Ärzten und Wissenschaftlern der Deutschen Venenliga und der Mannheimer Universitätskliniken untersuchen. Die Mannheimer Ärzte fanden dabei heraus, dass er während der nächtlichen Fahrt trotz Loopings in Tiefschlaf fällt.

(sueddeutsche.de/ dpa)