Startschuss für die 174. Wiesn:Drei Schläge zum Glück

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Man bekommt zwar nichts mit von der Musik und der Stimmung, dafür aber eher noch einen Sitzplatz und eine Maß Bier. Auch Peter Schottenhamel findet den Gedanken, in seinem eigenen Biergarten zu sitzen, verlockend. Doch der Wiesnwirt, ganz in seinem Element, bedient gleich selbst ein paar Gäste mit den ersten Bieren.

Derweil ziehen Ude, Stoiber und mit ihnen ein Heer an Medienleuten nach oben in die Ratsboxe. Dort haben bereits etliche Städträte Platz genommen. Waren die Tische der meisten Fraktionen morgens noch leer, sind nun alle Bänke besetzt. Einzig CSU-Stadtrat Helmut Pfundstein war bereits um halb zehn in der Boxe und gab Journalisten Tipps, wie man auch am Samstagnachmittag noch in ein Zelt kommt.

Prominenz in der Ratsboxe

Nun sitzen auch Peter Gauweiler und Alt-Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel an der Balustrade. Und während Ude und Stoiber in aller Ruhe ihr Hendl essen, posiert derweil Margarete Bause, Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, für die Fotografen. Sie will, so scheint es, ihre Parteifreundin und Wiesn-Liebhaberin Claudia Roth, die diesmal nicht da ist, ersetzen.

Mitten unter den Stadträten sitzt auch Schauspieler Axel Milberg mit seiner Frau Judith und das Münchner Original Petra Perle, die sich kurzerhand die Visitenkarte eines Gesprächspartners in den Dirndlausschnitt steckt. Ach, und dann wird auch noch Volksmusikant Florian Silbereisen im Zelt entdeckt. Doch auf der Bühne, da hat an diesem Tag Otto Schwarzfischer das Sagen.

Und während es drinnen zum x-ten Mal an diesem Mittag heißt "ein Prosit auf die Gemütlichkeit", hat sich draußen auch schon Rumgesprochen: Drei Schläge hat er gebraucht, der Ude.

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