Präsente aus der HeimatSchenk München

Pralinen in Zwiebelturmform, Duft aus dem P1 oder ein Gebräu aus dem Glockenbach: SZ-Autoren empfehlen Last-Minute-Weihnachtsgeschenke mit München-Bezug - und klären nebenbei das mit dem Butter und der bayerischen Grammatik.

Pralinen in Zwiebelturmform, Duft aus dem P1 oder ein Gebräu aus dem Glockenbach: SZ-Autoren empfehlen Last-Minute-Weihnachtsgeschenke mit München-Bezug - und klären nebenbei das mit dem Butter und der bayerischen Grammatik.

Schöner Gruß

Auf den Hirsch zu verzichten, wäre ein Riesenfehler. Das findet auch Stephanie Steppich, die Inhaberin von "Ware Freude". Steppichs Türschilder und Garderoben sind das Gegenteil von kühl designten Möbeln. Sie sind handgemacht, strahlen eine heimelige Atmosphäre aus. "Griasdi" steht auf hölzernen, teils roh belassenen Schildern, "Dahoam" oder "Notizbrettl". Die Zettelwirtschaft organisieren hier ein paar hölzerne Wäscheklammern, "Glupperl", würde Stephanie Steppich vermutlich schreiben. Die Designerin setzt auf Materialien aus der Region, einen Teil des Erlöses spendet sie für soziale Zwecke. Die herzigen Schilder sind ein ideales Geschenk für die vielen "Zuagroasten" in der Stadt: Erstens können sie damit ihre neue Heimat anständig kennzeichnen - und zweitens ein paar Brocken Bairisch lernen. Die Schilder gibt es ab 9,50 Euro, erhältlich über www.ware-freu.de, im "Raum für Herzensdinge", Wendl-Dietrich-Straße 11, Eingang Gudrunstraße, und derzeit auch auf dem Tollwood-Festival.

Bild: Robert Haas 16. Dezember 2013, 15:162013-12-16 15:16:14 © Süddeutsche.de/cwa/soy/schub/cro/tba