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Meyer-Wölden und Becker:Ups, Schluss gemacht

Sandy Meyer-Wölden hat das Geheimnis um die SMS gelüftet, die zum Beziehungsende mit Boris Becker geführt haben soll. Die neueste Wendung: Sie wollte gar nicht Schluss machen.

Na endlich! Die Spekulationen um das Beziehungsende von Sandy Meyer-Wölden und Boris Becker waren ja nicht mehr auszuhalten. Jetzt hat die 25-Jährige der Zeitschrift Stern verraten, was in der berühmt-berüchtigten SMS an Boris stand.

Für sie war es die große Liebe, für sie war es fürs Leben: Sandy Meyer-Wölden mit ihrem damaligen Verlobten Boris Becker.

(Foto: Foto: dpa)

Ex-Tennisprofi Becker hatte in der Bild-Zeitung behauptet, dass Sandy am 31. Oktober mehrere SMS geschickt hätte, in denen sie ihm mitteilte, "dass jetzt Schluss, aus, vorbei sei".

"Ich bin fast vom Stuhl gefallen"

Die Münchner Schmuckdesignerin stellt das nun etwas anders dar: "Entweder Du meldest dich - oder es ist vorbei" will Sandy an Boris Becker gesimst haben. Und zwar keinesfalls in der Absicht, Schluss zu machen: In dem Interview, das in der Stern-Ausgabe am Donnerstag erscheinen wird, sagt sie: "Es war nicht meine Absicht, Schluss zu machen. Es war so, dass ich in New York todkrank im Bett lag". Bronchitis, Mittelohrentzündung, Nebenhöhlenentzündung hätten sie geplagt. "Und dann höre ich tagelang nichts von meinem Verlobten! Ich wusste nicht, wo er war. Er ging nicht ans Telefon, und es gab kein persönliches Gespräch." Ihre SMS sei ein "emotionaler Notruf" gewesen.

Leider ist der wohl ungehört verhallt - oder zumindest ziemlich missverstanden worden. Becker hätte sich an die Öffentlichkeit gewandt, ohne sich vorher mit ihr auszusprechen. Und in der Presse habe dann gestanden, dass sie ihn verlassen hätte. "Da bin ich fast vom Stuhl gefallen", sagte sie dem Blatt.

Ein Liebes-Aus per SMS, so viel ist festzuhalten, ist jedenfalls nicht ihre Absicht gewesen - so stellt es die Becker-Ex-Verlobte nun zumindest dar. In den vergangenen Wochen hatten sich Sandy Meyer-Wölden und Boris Becker gegenseitig beschuldigt, die Beziehung beendet zu haben.

Sandy hatte behauptet, sie sei von der Trennung überrascht und enttäuscht worden, das fand Boris Becker aber "totalen Unsinn". Nein, er sei von Sandys SMS "vollkommen überrascht" worden, sagte Becker in Bild.

Wer von beiden jetzt Schluss gemacht hat, kann Sandy leider auch im Stern-Interview nicht eindeutig sagen: "Das ist eine Interpretationsfrage", findet sie.

Echte Liebe, kein PR-Gag

Der leise Verdacht, dass die Schnell-Verlobung und das Beziehungs-Aus des Münchner Promi-Paares nach drei Monaten nur ein PR-Gag waren, weist Meyer-Wölden jedoch unwirsch zurück: "Mir sind Verlobung und Ehe viel zu heilig, als dass ich damit spielen würde. Für mich war es die große Liebe, für mich war es fürs Leben."

Zumindest eines ist aus ihrer Sicht aber ganz sicher: Dass es mit der Liebe zu Boris Becker aus und vorbei ist. Er komme als Mann für sie nicht mehr in Frage.

Wühlt man in der Vergangenheit, so ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis, dass SMS-Nachrichten an und von Boris Becker für eine Beziehung generell nicht förderlich sind. Beckers Exfreundin - und derzeitige Begleiterin auf Partys - Lilly Kerssenberg hatte der Illustrierten Bunte im vergangenen Jahr geklagt, dass Becker per SMS mit ihr Schluss gemacht und ihr damit sehr weh getan hätte.

© sueddeutsche.de/pfau/sonn
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