Münchner Tatsachen:Hauptsache schön großkotzig

Ein Museumschef kommt, ein Fußballer geht, das P1 dehnt sein Hoheitsgebiet aus und ein Alt-Hippie macht eine gute Figur. Neuester Klatsch und Tratsch im Januar.

Beate Wild

Münchner Tatsachen

Filmball ohne große Stars

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(Foto: dpa)

Der Münchner Filmball ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Am vergangenen Wochenende tummelten sich auf dem Event im Bayerischen Hof fast nur lokale Promis - wie Uschi Glas (im Bild), Barbara Meier und Ralph Siegel. Die üblichen Verdächtigen also. Scheint fast so, als habe der Ball an Anziehungskraft für richtige Stars verloren.

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Yoga-Hype

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(Foto: AFP)

Der Yoga-Trend nimmt kein Ende. Am Wochenende findet in München sogar eine Yoga-Expo statt. Bei der Messe im M.O.C. geht es um alles, was "Seele und Körper" begehren. Für so etwas sind die Münchner ja sehr empfänglich.

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Neuer Museumschef

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(Foto: dapd)

Okwui Enwezor wird neuer Chef im Haus der Kunst - und ganz München überschlägt sich schon vor Begeisterungsrufen und Sympathiebekundungen. Der designierte Direktor stammt aus Nigeria, ist 47 Jahre alt und lebt in New York. Er wird der Nachfolger von Chris Dercon, der die Münchner Ausstellungshalle seit 2003 geleitet hatte.

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Sushi statt Isi

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(Foto: Catherina Hess)

Jetzt ist es amtlich: Wo die Münchner früher ausgelassen die Nächte durchfeierten, wird man künftig Sushi-Röllchen verzehren. In den Räumlichkeiten des ehemaligen X-Cess in der Kolosseumstraße eröffnet demnächst eine Sushi-Bar.

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Löwen bleiben in der zweiten Liga

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(Foto: dpa)

Großes Aufatmen beim TSV 1860 München: Sie haben - vorerst - überlebt. Nachdem der marode Verein alle geforderten Auflagen erfüllen konnte, darf er auch in der Rückrunde in der zweiten Liga bleiben. Wenigstens auch einmal ein Grund zum Jubeln.

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Rührender Abschiedsbrief

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(Foto: dpa)

Ein bisschen traurig sind wir schon, denn Bilder wie dieses - in fescher Lederhose - gehören nun der Vergangenheit an. Der argentinische Fußballer Martín Demichelis hat den FC Bayern München verlassen und spielt ab sofort beim FC Malaga. Seinen Fans hat der Latino auf der Webseite des Vereins einen rührenden Abschiedsbrief hinterlassen. Er werde München und seine Fans immer "im Herzen bewahren".

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Die Erste Liga ist zurück

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(Foto: CATH)

Nach einer betriebsbedingten Pause hat die Erste Liga wieder geöffnet. An diesem Wochenende stehen gleich zwei lokale Größen an den Plattentellern: Am Freitag (21.1.) Mirko Hecktor (Mjunik Disco) und am Samstag (22.1.) Kill The Tills. Wo bitte kann man sonst auf einem so wunderbar blinkenden Tanzboden herumspringen?

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Eiserne Lady

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(Foto: Stephan Rumpf)

Im Moment wird der Aufbau der riesigen Karbon-Skulptur "Mae West" noch vorbereitet. In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar ist es dann soweit: Die Spitze (im Bild im Hintergrund zu sehen) wird mit Hilfe eines Krans auf das Basisteil gesetzt. Für das Aufbauspektakel werden zahlreiche Zuschauer erwartet.

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Käfer-Zelt

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(Foto: Angelika Bardehle)

Das gab richtig Ärger: Weil RTL in seinem Dschungelcamp ein "Käfer"-Zelt aufbaute und Kandidaten Maden, Mehlwürmer und pürierten Rattenschwanz verspeisen ließ, verklagte Michael Käfer den Fernsehsender - mit Erfolg. Der Wirt sah seinen guten Ruf in Gefahr: Schließlich werden in seinem Oktoberfestzelt "Käfer's Wiesn-Schenke" nur feinste Schmankerl zu nicht gerade geringen Preisen angeboten. Kein Vergleich, sagt Käfer!

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Dschungel-Kommunarde

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(Foto: dapd)

Positiv überrascht sind wir dagegen von Münchens Ober-Kommunarden Rainer Langhans. Er schlägt sich bisher sehr tapfer im Dschungelcamp. Sogar das Kakerlakenbad überstand er ohne Murren und ohne nerviges Geplapper. Respekt.

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Wintersport in der DNA

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(Foto: dapd)

Kurioses lesen wir im Bid Book, dem Bewerbungsbuch für die Olympischen Winterspiele 2018: Ein triftiger Grund für die Vergabe der Spiele an München sei, dass Münchner schließlich Wintersport in ihrer DNA hätten.

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Drama um Katzenmörder

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(Foto: dpa)

Dramatisches spielte sich in den letzten Wochen in Moosach ab. Ein Rentner ertränkte Nachbars Katze "Rocco" in einer Mülltonne. Sofort formierte sich Widerstand im Viertel. Die Moosacher gingen auf die Straße und demonstrierten gegen den "Katzenmörder".

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Sparfuchs Seehofer

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(Foto: dapd)

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer gibt den Sparfuchs. Da der Staatssäckel leer ist und er außerdem nicht als verschwendungssüchtig gelten will, sagte er den alljährlichen Neujahrsempfang für Journalisten, verdiente Bürger und Landtagsabgeordente kurzerhand ab. Böse Zungen behaupten, es sei wahrscheinlich seine erste gute Tat (in diesem Jahr).

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Hausmeister ohne Kompromisse

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(Foto: oh)

Netz-Fundstück des Monats ist dieses Bild, über das sich die Münchner Facebook-Community lustig macht. Wir lachen mit und fragen uns, wie genau es wohl aussieht, wenn ein Hausmeister kompromisslos agiert. Ist das dann so ein Typ wie Chuck Norris?

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Die härteste Tür in Garmisch

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(Foto: Lisa Sonnabend)

Das P1 eröffnet seine erste Filiale außerhalb von München. Während der baldigen Ski-WM in Garmisch betreibt die Münchner Diskothek vom 4. bis 20. Februar einen zweiten Club in dem Ski-Ort. Sollte München den Zuschlag für Olympia 2018 erhalten, sagen wir Garmisch jetzt schon eine Karriere als Schicki-Micki-Wintersport-Dorf voraus - ganz nach dem Vorbild Kitzbühel.

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Ballermann am Wittelsbacherplatz

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(Foto: Alessandra Schellnegger)

Zauberteppiche als Liftanlage, Almhütten und eine allabendliche Après-Ski-Party: Siemens will zur Ski-WM eine "Snow City" am Wittelsbacher Platz errichten - doch die Pläne stoßen auf heftigen Widerstand. Münchens Politiker und die Nachbarschaft fürchtet eine "Verballermanisierung".

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Don't hassel the Hoff

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(Foto: Robert Haas)

Looking for Faschingsball: Am 13. Februar wird der Traum aller Hausfrauen wahr. David Hasselhoff, seines Zeichens Knight Rider und Baywatch-Beau kommt nach München. Im Deutschen Theater wird er bei einem Karnevalsevent singen - wir wissen auch schon was.

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Baustelle Lenbachhaus

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(Foto: N/A)

Seit 2009 ist die städtische Galerie im Lenbachhaus eine Mega-Baustelle. Ein ganzer Flügel des Hauses, das für seine Sammlung des Blauen Reiters weltberühmt ist, wurde abgerissen. Das gesamte Museum soll generalsaniert werden - nach Plänen des berühmten Architekten Sir Norman Foster. Der plante einen neumodischen Kubus anzubauen. Doch die Kritiken an dem 56 Millionen teuren Projekt mehren sich: Der Neubau verschandele doch nur die einst so schöne Lenbach-Villa. Bis 2012 dauern die Baumaßnahmen noch an.

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