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Impressionen aus dem Flex:Die Bar, die provoziert

Das Flex will kein Wohnzimmer sein, sondern immer auch ein bisschen provozieren - auch wenn heute weniger Punks kommen als früher.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Das Flex will kein Wohnzimmer sein, Wohnzimmer wollen domestizieren, das Flex will immer auch ein bisschen provozieren.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Wirt Olaf Böttcher eröffnete das Flex im März 1992 zusammen mit einem Freund. "In München gab es damals zwar tausende Kneipen, aber alle haben gleich ausgesehen."

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Quelle: Stephan Rumpf

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Allein die Tische. Keiner wie der andere, noch nie erneuert worden, hin und wieder überlackiert. Stehen seit 19 Jahren hier im Keller.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Böttcher sagt, er möge das Verlebte, er nimmt sogar den so beladenen Begriff "Underground" in den Mund. Unter den Gästen finden sich allerdings nicht mehr viele Punks. Das Publikum ist heterogen, viele Studenten, Liebhaber von Gitarrenmusik, Menschen, die sich nicht immer für die perfekt gestylte Bar perfekt stylen wollen.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Und so hängt im Eck ein verstaubtes Kreuz, aus dessen Querbalken zwei hölzerne Hände wachsen, in die Bier und Zigaretten gehören, bis ins Grab.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Die völlige Abwesenheit dessen, was in München so gerne als hip bezeichnet wird, lässt einem im Flex durchatmen.

© sueddeutsche.de
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