Festival auf der Leopoldstraße:Geselligkeit statt Autoverkehr

Festival auf der Leopoldstraße: Schon 2013 ist das Festival gut besucht gewesen.

Schon 2013 ist das Festival gut besucht gewesen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Corso Leopold, Green City und Umweltreferat laden zum bunten Straßenfest ein: Auf der Leopold- und der Ludwigstraße wird von Samstag, 31. Mai, 16 Uhr, bis Sonntag, 1. Juni, 21 Uhr, gefeiert.

Von Thomas Kronewiter

Zweimal im Jahr verwandelt sich die Achse Ludwig-/Leopoldstraße in eine autofreie Zone, wird dann bei gutem Wetter pro Wochenende von bis zu 250 000 Flaneuren besucht. Am kommenden Samstag ist es wieder so weit, dann werden die beiden Veranstalter-Teams, im Nordabschnitt der Schwabinger Corso-Leopold-Verein und im Südabschnitt Green City sowie die Stadt München mit dem Streetlife-Festival, die in den vergangenen Monaten tatkräftig vorbereiteten Ideen auf den Asphalt bringen.

Gefeiert wird von Samstag, 31. Mai, 16 Uhr, bis Sonntag, 1. Juni, 21 Uhr (ein zweites Mal dann am 13./14. September). Die Corso-Veranstalter um Ekkehard Pascoe, Benjamin David und Ulrike Bührlen haben sich für ihre Spielfläche nördlich der Georgenstraße (bis zur Münchner Freiheit) diesmal neben bereits gut etablierten Schauplätzen wie dem Theater der Flaneure, dem Platz der Schwabinger und dem Karree der Kunst auch wieder Neues einfallen lassen: So steht der Garten der Geselligkeit im Zeichen von Show, Dance und Salsa.

In der "Oase von Schwabylon" sollen sich neue Angebote für Kinder und Familien versammeln. Die geplanten Kindercafés, Indoor-Spielplätze und Kinderkulturangebote befinden sich allerdings derzeit im Aufbau und werden voraussichtlich auf dem Herbst-Corso realisiert. Aber auch in der Zwischenzeit gibt es reichlich Angebote für den Nachwuchs, und dies nicht nur auf dem Spielplatz der Schwabinger im Bereich Gisela- und Ohmstraße.

Auf der Terrasse der Rhythmen soll eine "einzigartige musikalische und tänzerische Reise" den Reichtum der Kulturen aufzeigen (Leopold-/Georgenstraße), im Salon des Öffentlichen werden Infostände von politischen Parteien, Schwabinger Initiativen und Vereinen aufgebaut, dort kann auch diskutiert werden.

Mulitmediale Palmen und Musik

Im 1,5 Kilometer langen Abschnitt des Streetlife-Festivals südlich der Georgenstraße verwandelt sich die Ludwigstraße in das "Ludwigstadion", wo ein Fußballturnier ablaufen wird. Das "Urban Paradise", ein multimedialer Palmengarten des Künstlers Michael Pendry, verwandelt die tote Betonwüste der Kreuzung und Unterführung am Oskar-von-Miller-Ring in einen Paradiesgarten inmitten der Stadt.

Natürlich gibt es neben diversen Bühnen auch wieder reichlich Platz für Straßenkunst, eine Mobilitätsmeile und das Lilalu-Festivalprogramm. Und Stadtgestaltungs- sowie Umweltthemen dürfen ebenfalls nicht fehlen, wenn der Verein Green City sowie das Referat für Gesundheit und Umwelt für eine Großveranstaltung gemeinsam verantwortlich zeichnen.

Natürlich kann spontan auf die Feiermeile kommen, wer mag. Trotzdem empfiehlt es sich, bei einigen der Aktionen (wie etwa dem Turnier um den "Streetsoccer Cup") eine Anmeldung in Betracht zu ziehen. Detailliertes Programm unter www.corso-leopold.de und www.streetlife-festival.de.

© SZ vom 30.5.2014
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