Wörth/Hörlkofen:Zwei hohe Auszeichungen für GEWO

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Wörth/Hörlkofen: Dass die Feinmechanik-Firma soziale Angebote fördert und sich als Arbeitgeber stark für alle Mitarbeiter engagiert, ist nicht erst seit den diesjährigen Auszeichnungen bekannt.

Dass die Feinmechanik-Firma soziale Angebote fördert und sich als Arbeitgeber stark für alle Mitarbeiter engagiert, ist nicht erst seit den diesjährigen Auszeichnungen bekannt.

(Foto: Renate Schmidt)

Feinmechanikunternehmen erhält Großen Preis des Mittelstands und zählt zudem zu Bayerns Best 50, also zu den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen

Von Antonia Koch, Wörth/Hörlkofen

"Türen auf mit der Maus!" und hallo Zukunft hieß es in der GEWO Feinmechanik GmbH in Hörlkofen. In den letzten Wochen war viel los im Unternehmen: Im Rahmen der Aktion #türenauf der Sendung mit der Maus kamen am 3. Oktober über 100 Kinder zum Basteln, Stanzen und hinter die Kulissen blicken. Gleichzeitig war Tag der Ausbildung, der viele Interessierte in die GEWO Welt eintauchen ließ. Ein drittes Angebot gab es dann auch noch an diesem ersten Oktobersonntag: Job-Speed-Dating für Besucher auf Jobsuche. Und damit ist noch nicht Schluss mit Neuigkeiten: Innerhalb kurzer Zeit erhielt das Unternehmen zwei bedeutende Auszeichnungen der Extraklasse, wie in einer Pressemitteilung verkündet wurde.

Der Maustag komme immer gut an, erzählt Carolin Gerling über die Aktion, die bereits zum dritten Mal stattfand. Dieser Tag schafft die Möglichkeit, Kinder früh mit der Technik in Verbindung zu bringen. Und nicht nur das: Die Zeit des Wartens der Eltern, während die Kinder an der Veranstaltung teilnehmen, könne genutzt werden, auch ihnen Neues aus der Feinmechanik zu zeigen und den Bekanntenkreis zu erweitern. Weiter zu den Aktionen erklärt Gerling das Job-Speed-Dating: Ein Format, dass eine spontane und lockere Atmosphäre schafft, in der man die Bewerber auch persönlich kennen lernen könne. Damit profitieren beide Seiten - das Unternehmen lerne so relevante Bewerber kennen und die Bewerber selbst können sich in entspanntem Format bewähren.

"Wir haben jetzt erst zwei Top-Auszeichnungen bekommen", verweist Susanne Ruther auf die Preise im Oktober. Insgesamt fast 5000 Unternehmen waren für den bundesweiten Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes 2021" nominiert. Neben sechs bayerischen Finalisten war die GEWO mit dabei, erstmals bereits im Jahr 2016 nominiert durch den Landkreis Erding. Mit dem Preis werden Unternehmen in ihrer Gesamtheit bewertet, also auch und vor allem in Bezug auf deren gesellschaftlichen Stellenwert. Diese Verantwortung, die das erfolgreiche mittelständische Unternehmen trägt, sei dabei einer der Hauptgründe der Verleihung.

Die zweite Auszeichnung ist der Bayerns Best 50-Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Dabei ehrte das Ministerium die 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen, die "Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze schaffen und damit die Grundlage für den hohen Lebensstandard in Bayern schaffen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Geschäftsführer Stefan und Andreas Woitzik sind stolz: "Das haben wir mit unserer Top-Mannschaft erreicht, denn hinter jeder Auszeichnung steht ein ausgezeichnetes Team." Dass die Feinmechanik-Firma soziale Angebote fördert und sich als Arbeitgeber stark für alle Mitarbeiter engagiert, ist nicht erst seit den diesjährigen Auszeichnungen bekannt. Bereits 2015 wurde es vom Wirtschaftsverband "Die Familienunternehmer" als sozialstes Unternehmen Bayerns gekürt.

GEWO blickte dieses Jahr auf 40 Jahre Firmengeschichte zurück - Georg Woitzik gründete das Unternehmen 1981 und war bis 2020 in der Geschäftsführung aktiv. In den letzten sechs Jahren hat sich die Mitarbeiteranzahl fast verdoppelt, was unter anderem der kontinuierlich steigenden Auftragslage zuzuschreiben sei, so Carolin Gerling. Aktuell sind über 500 Beschäftigte in der Firma tätig, davon 93 Azubis. Die Bauplanung zur Standorterweiterung 2022/23 laufe gerade auf Hochtouren, so Gerling über die anstehenden Pläne. Dieses Jahr sei jetzt erst mal keine Veranstaltung mehr geplant. Und dass intern wieder was los ist, freue die Mitarbeiter schon.

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