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Pandemie in Erding:40 neue Fälle im Landkreis

Immer mehr Landkreise in Bayern reißen die Marke 200 bei der Sieben-Tage-Inzidenz des Coronavirus, der Landkreis Erding gehört bislang nicht dazu: Am Freitag verbreitete das Landratsamt auf Basis von Angaben des Robert-Koch-Instituts eine Inzidenz von 169,3, die damit nur geringfügig über den 165,0 vom Donnerstag lag. 40 neue Fälle sind im Landkreis dazugekommen. Im Klinikum Erding lagen laut Landratsamt am Freitag neun Covid-19-Patienten, davon zwei auf der Intensivstation. Keiner musste beatmet werden.

Zwischen sechs und 95 Jahre sind die Betroffenen in den 40 neuen Fälle alt. 15 kommen aus Erding, vier aus St. Wolfgang, je drei aus Berglern, Eitting und Fraunberg, je zwei aus Bockhorn, Forstern und Isen und je einer aus Dorfen, Kirchberg, Moosinning, Oberding, Taufkirchen und Wörth. In Quarantäne befinden sich aktuell 792 Personen, darunter neu elf Kinder und eine Betreuungskraft am Mehrgenerationenhaus Taufkirchen.

Unterstützung erhalten die Pflegeeinrichtungen im Landkreis Erding nach wie vor von der Bundeswehr, wie es weiter heißt. Die Soldatinnen und Soldaten haben bei den Tests am Heilig-Geist-Stift und am Fendsbacher Hof geholfen, jetzt leiten sie die Testungen im Pichlmayr Seniorenzentrum. Es sei begeistert, teilt Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) mit, wie viel Unterstützung der Landkreis aus verschiedenen Bereichen erhalte. Die Bundeswehr trage dazu bei, "dass die Bewohnerinnen und Bewohner wieder Besuch empfangen können und damit ein Stück weit wieder mehr Lebensqualität zurückgewinnen."

© SZ vom 17.04.2021 / ts
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