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Nur wenige Einsätze:Erding bleibt von Hagelschäden verschont

Von Charlotte Nachtmann, Erding

Die Unwetter mit Starkregen und Hagel haben in der Nacht zum Mittwoch an der Landkreisgrenze halt gemacht. "Wir sind in Erding relativ verschont geblieben. Letzte Nacht war wirklich nicht viel los," bestätigt Kreisbrandmeister Markus Sedl-meir. Stark betroffen waren hingegen der Nachbarlandkreis Ebersberg () sowie Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen mit Hagelschäden und Überflutungen in Folge von Starkregen. In der Nacht von Montag auf Dienstag mussten allerdings auch die Feuerwehren im Landkreis Erding einige Male ausrücken. Sedlmeir spricht von 20 bis 25 Einsätzen, insbesondere zwischen Mitternacht und 1.30 Uhr. Vor allem im westlichen und nördlichen Landkreis seien einige Keller vollgelaufen und Bäume auf Straßen gefallen. In Niederding hat sich ein Ast in neun Metern Höhe verfangen und drohte abzureißen. Zur Sicherung kam die Drehleiter der Erdinger Feuerwehr zum Einsatz. Kurzzeitig wurde auch die Flughafentangente Ost südlich der Ausfahrt Oberneuching halbseitig blockiert. Eine 30 Meter hohe Fichte ist in Schwaig im Bereich der Brücke über die Dorfen auf die ED5 gestürzt.

Alles in allem habe es sich aber um Standardeinsätze der Feuerwehren gehandelt, bilanziert Kreisbrandmeister Andreas Milde.

© SZ vom 24.06.2021
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