bedeckt München
vgwortpixel

Fraunberg:Soziale Grundeinstellung

SPD stellt in Fraunberg acht Bewerber für Gemeinderat auf

Die Bedürfnisse von Arbeitnehmern, Rentnern und der Jugend sollen ein Schwerpunkt der Arbeit der SPD in Fraunberg sein, sofern sie es in den Gemeinderat schaffe, das schreibt Andreas Faltermaier in einer Mitteilung. Man wolle sich um die kümmern, die "still leiden", nicht nur um die, die "laut schreien", teilt er dazu mit. Ein klares Bekenntnis gebe die SPD zum Thema Umwelt ab. Alle acht Bewerber haben laut Faltermaier "eine soziale Grundeinstellung und ein ökologisches Gewissen".

Spitzenkandidatin ist die 58-jährige Eva Kopeki, die sich im VdK sozial engagiert. Sie sei im Bereich Pflege und Soziales eine Expertin, teilt Faltermaier mit, der auf dem zweiten Platz antritt. Er ist ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und jetzt stellvertretender Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi in den Landkreisen Erding und Freising, auch er blicke auf ein langes soziales Engagement zurück. Hinter ihm kandidiert Maria Schneller, Mutter von zwei Kindern und lange Elternbeiratsvorsitzende des Kinderhauses in Fraunberg. Beruflich ist die Diplombetriebswirtin bei die Deutschen Post DHL beschäftigt. Auf dem vierten Platz steht der Ingenieur Christian Maier, der eine Ein-Mann-Computerfirma betreibt, es folgt die frühere Kostümbildnerin Uta Freiwald, sie ist in sozialen Projekten und Selbsthilfegruppen engagiert. Hinter Ingrid Schubert folgt Bijan Nowohozur, der vor 16 Jahren aus Iran geflüchtet und seit acht Jahren Deutscher ist. Er ist CNC-Fräser und Dreher. Auf dem achten Platz steht Leni Faltermaier. Die SPD fordert laut Mitteilung einen Klimarat für Fraunberg, einen Platz für ein Windrad, mittelfristig ein neues Kinderhaus und ein Seniorenheim.

© SZ vom 17.01.2020 / sz
Zur SZ-Startseite