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Erding:Keine Bewerbung für Gartenschau

Unsichere Termine für Bahnhof, Ringschluss und Fliegerhorst

Die Stadt Erding wird sich vorläufig nicht wieder für eine Landesgartenschau bewerben, sie könne keine verbindlichen Zusagen zu Terminen geben, das sagte OB Max Gotz (CSU) in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Eine Interessensbekundung für eine Landesgartenschau wäre nach Auffassung des Rathauses nur mit Blick auf den Bau des neuen Bahnhofs und die Entwicklungen am Fliegerhorst sinnvoll. Weil die Stadt keine Termine zusagen könne, weil das gar nicht in ihrer Hand liege, sei eine "seriöse Interessensbekundung" nicht möglich, wie auch Stadtbaumeister Sebastian Henrich in der Sitzung erläuterte.

Ende 2024 soll die Bundeswehr abgezogen sein, frühestens dann könnten die Flächen in das Eigentum der Stadt übergehen. Den Baubeginn des S-Bahn-Ringschlusses erwartet man im Rathaus ebenfalls frühestens für 2025 und seine Fertigstellung nicht vor 2028. Zudem kommen, wie Gotz sagte, weitere "Mammutaufgaben" auf das Rathaus zu, die Bewerbung für die Landesgartenschau wäre eine weitere. Auch der neue Bahnhof wird demnach frühestens im Jahr 2025 begonnen, die Bauzeit könnte sechs bis acht Jahre betragen, vermutet Gotz. Aber es gebe noch gar keine Finanzierungsvereinbarung. Theoretisch hätte die Stadt bis Ende Juni 2021 ihr Interesse für die Landesgartenschauen von 2028 bis 2032 bekunden können.

© SZ vom 12.05.2021 / ts
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