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Erding:Inzidenz stark gestiegen

Landratsamt Erding meldet am Dienstag die Zahl 152,7

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind von Montag auf Dienstag 45 neue Fälle hinzugekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie steigt damit von 6011 auf 6056, wie Claudia Fiebrandt-Kirmeyer, Pressesprecherin am Landratsamt mitteilt. Allein 15 Fälle wurden in der Stadt Erding registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis stieg durch die neuen Fälle von 102,0 am Montag auf 152,7 am Dienstag. Die Zahlen beruhen auf offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI). Aufgrund eines positiven Covid-19- Falls im Kinderhaus Hörlkofen wurde nach Angaben des Landratsamtes eine Quarantäne für 15 Kinder und drei Mitarbeiter angeordnet.

Die Zahl der Genesenen ist von Montag auf Dienstag um 122 von 5514 auf 5636 gestiegen. Damit gelten derzeit 315 Personen als infiziert (Vortag: 392), wie Fiebrandt-Kirmeyer mitteilt. Im Klinikum Erding werden derzeit acht Covid-19-Erkrankte behandelt, davon sechs auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation. Weiterhin muss kein an Covid-19-Erkrankter beatmet werden. In Quarantäne befanden sich Stand Dienstag 714 Personen.

Bisher wurden insgesamt im Landkreis 26 713, durch das Impfzentrum koordinierte Impfungen durchgeführt. Darunter sind 8378 Zweitimpfungen. Gestern wurden im Impfzentrum 307 Personen geimpft, wie das Landratsamt schreibt. 7829 Impfdosen haben bisher Kliniken und Arztpraxen im Landkreis vom Impfzentrum erhalten. Nicht enthalten sind in der Aufzählung die Impfdosen, die die Arztpraxen seit vergangener Woche über die Apotheken selbst bestellen können.

Im Fachbereich Verbraucherschutz im Landratsamt sind nach Angaben von Fiebrandt-Kirmeyer bis dato von Personen, beziehungsweise Betrieben, 1851 Mitteilungen über Corona-Verstöße eingegangen. Sie führten zu 938 Bußgeldbescheiden und 225 "Ermahnungsschreiben". In 441 Fällen sei die Anhörungsfrist noch nicht abgelaufen. Zu den Bußgeldbescheiden sind nach Angaben des Landratsamtes bis dato 145 Einsprüche eingegangen, deren Bearbeitung nun ebenfalls aufgenommen wurde.

Der Fachbereich habe zudem 1432 Anfragen zu den jeweiligen Änderungen der Rechtslage nach den Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen, 302 Anfragen zur Einreise-Quarantäneverordnung und 953 Anfragen oder Anträge zur Durchführung von Veranstaltungen (inklusive Gottesdiensten/Beerdigungen) sowie zur Überprüfung von Hygienekonzepten erhalten.

© SZ vom 14.04.2021 / wil
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