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Corona im Landkreis Erding:Stadt sagt Christkindlmarkt ab

Die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Landkreis steigt weiter, die Zahl der im Klinikum Erding wegen des Virus behandelten Menschen jedoch nicht: 42 neue Fälle lassen die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Erding auf 110,1 schnellen. Im Klinikum liegen weiterhin fünf Patienten, davon weiterhin keiner auf der Intensivstation.

Die 42 neuen Fälle im Laufe eines Tages sind laut dem Landratsamt der höchste Tageswert seit dem 25. März. Die meisten Falle mit 18 stammen aus Erding, die anderen verteilen sich auf den Landkreis wie folgt: vier in Oberding, je drei in Berglern, Dorfen, und Wartenberg, je zwei in Forstern, Isen und Taufkirchen und je einer in Eitting, Langenpreising, Ottenhofen, Steinkirchen und Walpertskirchen. 199 Personen gelten derzeit als infiziert. Aufgrund eines positiven Covid-19 Falls der Q 12 am Gymnasium Dorfen wurde dort für 64 Schüler eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Betroffen ist auch die Q 11 des Anne-Frank-Gymnasiums sowie eine Klasse des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe, hier seien die Ermittlungen des Gesundheitsamtes noch nicht abgeschlossen. Unterdessen zieht die Stadt Erding drastische Konsequenzen und sagt alle geplanten Veranstaltungen ab: Nicht nur den Christkindlmarkt, sondern auch die für 12. und 20. November geplanten Bürgerversammlungen in Erding und Langengeisling, das Turmblasen an Heilig Abend und die Laser-Show an Silvester.

© SZ vom 30.10.2020 / ts

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