US-Serie Rausgeschrieben

Die amerikanische Comedyserie "Roseanne" über eine Arbeiterfamilie geht weiter - allerdings ohne Hauptdarstellerin Roseanne Barr. Die war wegen eines rassistischen Tweets in die Kritik geraten. Wie lösen die Macher das Problem?

Nach einem rassistischen Tweet ihrer Hauptdarstellerin geht die Comedyserie ohne Roseanne Barr, 65, und unter anderem Namen weiter. Der US-Sender ABC bestätigte, dass er an einer Ablegerserie arbeite. Arbeitstitel: "Die Conners". Die zehn Folgen sollen noch 2018 in den USA ausgestrahlt werden. "Roseanne Barr wird finanziell und kreativ nichts mit der neuen Serie zu tun haben", teilte der Sender mit. Zum Inhalt hieß es, dass die Familie Conner nach einem unvorhergesehenen Ereignis die täglichen Probleme des Lebens meistern müsse, "wie sie es zuvor noch nie erlebt hat". Die anderen Schauspieler wie John Goodman oder Sara Gilbert seien wieder an Bord. Die beliebte Show um die Arbeiterfamilie Conner wurde zwischen 1988 und 1997 ausgestrahlt und im März neu aufgelegt. Trotz guter Quoten wurde sie nach nur wenigen Folgen abgesetzt, nachdem Barr auf Twitter eine afro-amerikanische Politikerin rassistisch beleidigt hatte. In Deutschland wollte der Disney Channel die neuen Roseanne-Folgen zeigen, strich die Serie nach dem Skandal aber wieder. Ob der Sender die Ablegerserie ausstrahlen wird, war zunächst unklar.