Rufschädigungsklage:Folgen einer Recherche

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Rufschädigungsklage: Die Tageszeitung El País hat zuletzt einiges an Auflage eingebüßt, auch die Werbeeinnahmen sanken. Der Verlag sieht die Schuld daran in der Berichterstattung eines seiner Konkurrenten.

Die Tageszeitung El País hat zuletzt einiges an Auflage eingebüßt, auch die Werbeeinnahmen sanken. Der Verlag sieht die Schuld daran in der Berichterstattung eines seiner Konkurrenten.

(Foto: Dominique Faget/AFP)

In Spanien eskaliert ein langjähriger Konflikt zwischen dem Medienkonzern Prisa und einer konkurrierenden Nachrichtenwebsite. Auslöser: die Panama Papers.

Von Thomas Urban

Die Kräfteverhältnisse sind klar: Goliath gegen David. Der Madrider Medienkonzern Prisa, rund 10 000 Angestellte in insgesamt 22 Ländern, Milliardenumsätze, verklagt den Internetverlag Titania, knapp 150 Mitarbeiter. Die Anwälte von Prisa haben beim Handelsgericht Madrid eine 82 Seiten lange Klageschrift wegen "unlauteren Wettbewerbs" eingereicht. Im Detail führen sie auf, warum der Medienriese von dem Zwerg 8,1 Millionen Euro Entschädigung verlangt - eine Summe, die Titania ruinieren würde, gäbe das Gericht der Klage statt.

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