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Reuters Trends:Wachsende Zuversicht

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit blicken Medienschaffende optimistisch in das gerade beginnende Jahr. Laut Reuters Trend Report 2020 gaben von den 233 befragten Medienmachern 73 Prozent an, dass sie "zuversichtlich" oder "sehr zuversichtlich" seien, was ihre Organisationen angeht. Bei den Mitarbeitern von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten äußerten sich nur 46 Prozent so optimistisch. Als Erklärung nennen die Forscher des Reuters Institute in Oxford wachsender Konkurrenz durch Streaming, Angriffe durch populistische Politiker und Budgetkürzungen, etwa in Dänemark oder Australien. Außer Frage steht demnach für den Großteil, dass Einnahmen durch digitale Produkte mehr Bedeutung erlangen. 50 Prozent glauben, dass Nutzer die wichtigste Einnahmequelle werden. 35 Prozent setzen auf einen Mix aus Leser- und Werbeeinnahmen, 14 Prozent voll auf Werbung. Unter den Befragten aus 32 Ländern sind 50 Chefredakteure, 40 Geschäftsführer, 30 Digitalchefs und Vertreter aus dem Marketing.

© SZ vom 10.01.2020 / SZ
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