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Neue Serie:Geliebter Mörder

Pablo Escobar, der mächtigste Kokainhändler aller Zeiten, ist ein Liebling der Popkultur. Der Netflix-Serie "Narcos" gelingt nun etwas, woran Hollywood bislang scheiterte: seine Welt zu erklären.

Von Anne Kostrzewa

Auf dem einzigen Polizeifoto, das je von Pablo Escobar geschossen wurde, grinst der Drogenboss, als stünde er vor einem Schulfotografen. Es ist ein abfälliges, hämisches Grinsen. Das Gesicht eines Mannes, der sich die Polizei kaufen kann, statt ihr zu gehorchen. Geld genug hat er, so viel, dass er Abertausende Dollarnoten im kolumbianischen Regenwald vergraben lässt, weil er längst nicht mehr weiß, wohin mit seinem Reichtum. Das Polizeifoto wird Escobar zum Verhängnis werden, es ist der Beginn seines Untergangs. Doch bis der mächtigste Kokainhändler aller Zeiten an der Reihe ist, werden noch Tausende Menschen sterben. Und viele die überleben, werden Escobar verehren wie einen Gott.

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