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Kindertipp:Boote bauen

(Foto: privat)

Bäche, Riesenpfützen, Seen: Boote treiben zu lassen, macht in vielen Gewässern Spaß. Aber nur, wenn sie nicht untergehen und mindestens einen Teddy transportieren können. Yaron, 5, weiß genau, wie man das am besten hinkriegt.

Von Protokoll: Aline Spantig

Schwebekissen

Damit das Boot nicht sinkt, braucht es ein Schwebekissen. Ich nehme dafür einen alten Fahrradschlauch und pumpe Luft rein - aber nicht ganz prall, der Gummi soll noch wabbeln. Dann den Schlauch in engen S-Kurven falten, so wie auch der Darm im Bauch liegt. Damit die Form bleibt, verwebe und verknote ich den Schlauch mit einer Schnur.

Flaschenpost-Platz

Auf das Schwebekissen kommt ein flaches Stück Holz als Bootsdeck. Menschen sind für Fahrradschläuche zu schwer, Puppen, Kuscheltiere oder Flaschen gehen. In Flaschen kann man Zettelbotschaften stopfen und mit dem Boot einen Bach entlangschicken.

Segel setzen

Dafür ein kleines Loch ins Holz bohren, das man natürlich vorher abnimmt. Nicht ganz durchbohren, nur so, dass man einen dünnen Stock reinstecken kann. Dann spieße ich ein Segel aus Stoff oder Papier daran auf. Hauptsache mit gemaltem Wappen drauf!

Blubber-Test

Jetzt muss noch eine Reling aufs Deck, damit nichts runterfällt. Dazu kleine Nägel am Rand entlang ins Holz (wieder abnehmen) klopfen - aber nicht zu tief, sonst geht später der Schlauch kaputt! Dann die Nägel mit einem Stück Draht verbinden. Danach: Ab ins Wasser! Blubbert es, ist doch ein Loch im Fahrradschlauch.

© SZ vom 27.06.2020

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