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John Cleese in Bildern:Minister der Lächerlichkeit

Er ist zwar noch ausgesprochen fidel, lässt seine Fans aber im Internet abstimmen, wie er an seinem 70. Geburtstag sterben soll: Bilder der einzigartig schwarzhumorigen Karriere von Monty Pythons John Cleese.

Ina Konopka

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John Cleese, Monty Python

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Er ist zwar noch ausgesprochen fidel, lässt seine Fans aber im Internet abstimmen, wie er an seinem Geburtstag sterben soll: John Cleese, britischer Minister der albernen Gangarten und Monty-Python-Komiker, feiert am heutigen Dienstag 70. Geburtstag. Bilder einer einzigartig schwarzhumorigen Karriere.

Text und Bildauswahl: Ina Konopka/sueddeutsche.de/ap/rus

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John Cleese, Monty Python

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Fernsehzuschauer diesseits der 40 kennen den Mann mit der Melone heute eher als Tüftler des Geheimagenten James Bond und aus Harry Potter als "fast Kopfloser Nick", der ebenso wenig zu lachen hat wie John Cleese im Moment selbst, denn seine dritte Scheidung kostete ihn diesmal umgerechnet 13,6 Millionen Euro. Möge ein dicker Geldbeutel mit ihm sein ...

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John Cleese, Monty Python

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... aber John Cleese wäre nicht John Cleese, würde er diesen schmerzhaften Umstand nicht mit Humor nehmen: Der Komiker tourt derzeit wieder durch die Medien, mit einer neuen Show namens "A Ludicrous Evening with John Cleese... or How to Finance Your Divorce", was auf Deutsch soviel heißt wie "Ein lächerlicher Abend mit John Cleese... oder wie man seine Scheidung finanziert".

John Cleese in "Wilde Kreaturen"/Foto: ap

John Cleese, Monty Python

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Allerdings ließ Cleese verlauten, er gehe nur sehr widerwillig auf Tour: Es mache ihn wütend, dass er in seinem Alter noch die Koffer packen müsse, um Geld zu verdienen, das er letztendlich doch alles an seine Ex-Frau Alyce Eichelberger abzugeben hat.

"Monty Python's Flying Circus" Von links nach rechts: Eric Idle, Graham Chapman, Michael Palin, John Cleese, Terry Jones und Terry Gilliam/Foto: oH

John Cleese, Monty Python

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Warum denn so ernst Herr Cleese? Scheiden tut nunmal weh.

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John Cleese, Monty Python

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Bisher hatten ihm seine früheren Späße jedenfalls ein Leben auf der finanziellen Sonnenseite ermöglicht. Bereits während seines Jura-Studiums an der Elite-Universität in Cambridge stand er in satirischen und komödiantischen Produktionen auf Theaterbühnen.

"Monty Python's Flying Circus" Von links nach rechts: John Cleese, Terry Gilliam, Terry Jones, Graham Chapman, Michael Palin und Eric Idle /Foto: ap

John Cleese, Monty Python

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1969 gründete Cleese (Mitte), zusammen mit den Kommilitonen Graham Chapman und Eric Idle, dem Amerikaner Terry Gilliam und den Oxford-Absolventen Michael Palin und Terry Jones, die Truppe "Monty Python's Flying Circus". Die Sketche wurden zunächst nur in der BBC ausgestrahlt, später waren sie auch im europäischen und amerikanischen Fernsehen zu sehen - mit weltweitem und immer noch anhaltendem Erfolg.

Von unten links: Terry Jones, John Cleese, Michael Palin Von oben links: Graham Champman, Eric Idle, Terry William/Foto: ap

John Cleese, Monty Python

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Und dass, obwohl Kritiker den Humor der fliegenden Briten eher als geschmacklos und verletzend, absurd und grundsätzlich ohne Botschaft bezeichneten. In den Sketchen tänzelte zum Beispiel eine schwule Soldateneinheit im Gleichschritt, oder es wurden unter Büro-Angestellten Wetten darauf abgeschlossen, wer aus der Firma sich als nächstes aus dem Hochhaus in den Tod stürzen würde.

"The Ministry of City Walks"/Foto: oH

John Cleese, Monty Python

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1974 stieg John Cleese aus dem Zirkus der TV-Komiker aus, um sich alleine um seine Karriere zu kümmern, sowohl als Drehbuchautor als auch als Schauspieler, zum Beispiel mit der Gaunerkomödie "Ein Fisch namens Wanda", in dem er erneut den typisch gefühlsgehemmten Engländer spielte. Nach diesem Film zog er sich für lange Zeit aus dem Unterhaltungs- und Filmgeschäft zurück. Inzwischen arbeitet er mit seiner Tochter Camilla an einer Musical-Version von "Ein Fisch namens Wanda". Scheiden muss wirklich weh tun. Nichtsdestotrotz: Happy Birthday, Mr. Cleese!

Jamie-Lee Curtis und John Cleese in "Ein Fisch namens Wanda"/Foto: ARD

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