Filmtipp des Tages Im wilden Westen Berlins

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Kinotrailer

"B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin"

Für die Regisseure Klaus Maeck, Jörg Hoppe und Heiko Lange erzählt der Märchenonkel Mark Reeder recht autobiographisch von der Subkultur der Mauerstadt.

Von LTSCH

West-Berlin in den Achtzigerjahren: Der 20-jährige Mark Reeder aus Manchester landet aus Liebe zur deutschen Musik in der geteilten Großstadt, die geprägt ist von Sub- und Popkultur. Eine kostenlose Bleibe findet er in einem der vielen besetzten Häuser, bald arbeitet er als Musiker, Türsteher, Manager und Schauspieler, trifft die Größen der Szene und erzählt vom Leben im Moment. "B-Movie" ist keine Biografie, nicht direkt jedenfalls, vielmehr eine Dokumentation über Musik, Kunst und Chaos im wilden West-Berlin, die von Mark Reeder kommentiert und geführt wird. Zusammengeschnittenes Archivmaterial bildet die Grundlage: wackelige Amateuraufnahmen und Super-8-Filme ebenso wie professionelle Mitschnitte zeigen Alltagsszenen, Konzerte und Kunstaktionen und das Leben in der eingemauerten Stadt.

B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin, Regie: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange, 22 Uhr, Atelier, Sonnenstraße 12, 59 19 18