Zeitmanagement:Erfolgsfaktor Pause

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Die Eisenhower-Methode wurde von US-Präsident Dwight D. Eisenhower entwickelt, der alle seine Aufgaben in eine Matrix von Dringlichkeit und Wichtigkeit einteilte:

Dringende und wichtige Aufgaben müssen demnach sofort selbst erledigt werden; weniger dringende aber wichtige Aufgaben dagegen können ein bisschen warten. Doch man sollte genau planen, wann sie zu erledigen sind. Bei weder dringenden noch wichtigen Aufgaben fällt die Entscheidung schon leichter, sie müssen nämlich gar nicht erledigt werden.

Dann gibt es noch die lästigen Aufgaben, die zwar nicht wichtig, dafür aber dringend sind: Im Vergleich zum Projekt, das man in der kommenden Woche abgeben muss, ist etwa der Einkauf eher unwichtig, doch nichts mehr zu essen im Haus zu haben, ist auch keine Alternative. Wenn immer möglich, sollte man solche Aufgaben delegieren. Im Büro können solche Aufgaben etwa andere Mitarbeiter erledigen. Den Einkauf könnte der Partner übernehmen.

Das Pareto-Prinzip

Der italienische Ökonom Vilfredo Pareto fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts heraus, dass in seiner Heimat 20 Prozent der Familien 80 Prozent des Volksvermögens besaßen. Nach weiteren Untersuchungen leitete er daraus ein statistisches Phänomen ab, die sogenannte 80-20-Regel. Danach kann man auch bei seiner Zeiteinteilung verfahren: 80 Prozent der Aufgaben lassen sich in 20 Prozent der Zeit erledigen. Deshalb sollte man nicht allzu perfektionistisch sein und sich Aufgaben suchen, die in eben diesen 20 Prozent erledigt werden können.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die ABC-Analyse: Alle Aufgaben werden in eine von drei Kategorien eingeteilt. A-Aufgaben besitzen hohe Priorität und sollten sofort erledigt werden. B-Aufgaben haben eine mittlere Priorität, C-Aufgaben dagegen sind eher unwichtig.

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