Trick vier: "In spätestens einem Jahr sind Sie Abteilungsleiter" - eine versprochene Beförderung wird nie eingelöst

Was steckt dahinter?

Eine ordentliche Gehaltserhöhung oder ein spannendes Projekt - beides kann Mitarbeiter enorm anspornen. Trotzdem sind viele Chefs nicht bereit, interessante Aufgaben abzutreten oder mehr Geld zu zahlen. Also suchen sie andere Mittel und Wege, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Eine in Aussicht gestellte Beförderung kann da wahre Wunder wirken: Sie weckt bei vielen den Ehrgeiz und treibt sie zu Höchstleistungen an. Verspricht ein Vorgesetzter eine Leitungsfunktion, heißt dies jedoch noch lange nicht, dass der Posten auch tatsächlich besetzt wird.

Wie kann sich ein Mitarbeiter wehren?

Wer darauf pocht, Versprechungen schriftlich zu fixieren, hat in Zielvereinbarungsgesprächen ein gutes Argument auf seiner Seite. "Auf solche Gespräche sollte man im Übrigen selber drängen", rät Carmen Schön. "Wer passiv darauf wartet, dass der Chef kommt, wird nie seine Chance bekommen." Stattdessen sollten Mitarbeiter aktiv an ihrer Laufbahn arbeiten, Karrierepläne erstellen und dem Vorgesetzten immer wieder signalisieren, wie interessiert sie an Weiterbildungen und dem nächsten Schritt nach oben seien.

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18. Mai 2009, 18:522009-05-18 18:52:00 ©