KarrieremythenWie ein Haufen Lemminge

Ausland, Doktortitel, Überstunden: Wer Karriere machen will, muss bestimmte Regeln befolgen. Aber an welche muss man sich wirklich halten? Und welche kann man getrost vergessen? Zehn Antworten in Bildern.

Wer Karriere machen will, muss bestimmte Regeln befolgen. Wir glauben daran, richten unser Leben danach aus und wollen alles richtig machen. Aber was ist überhaupt dran, an den gängigen Karrieremythen? Der Münchner Headhunter und Personalberater Marcus Schmidt hat in seinem Buch Die 40 größten Karrieremythen gängige Klischees auf den Prüfstand gestellt. Zehn Ergebnisse in Bildern.

1. Wirklich Karriere macht man nur in großen Unternehmen

Es sind immer die gleichen. Wer sich die Rankings der beliebtesten Arbeitgeber ansieht, stößt regelmäßig auf BMW, Audi oder Siemens. Große Unternehmen mit Ruf und Tradition. Sie bieten Sicherheit und Aufstiegsmöglichkeiten - denkt man. Headhunter Marcus Schmidt hält das für einen Mythos. "Generell ist für die Karriere nicht so sehr das Unternehmen entscheidend, sondern welche spezifischen Aufgaben Sie durchführen und welche Verantwortung Sie tragen", sagt er. Die meisten großen Unternehmen bieten vor allem sehr spezialisierte Posten und lassen dem Einzelnen nur wenig Handlungsspielraum. "Gerade in weniger etablierten Unternehmen gibt es oftmals spannendere und weniger standardisierte Aufgaben als in Großunternehmen", sagt Schmidt.

Foto: AP

5. März 2010, 13:022010-03-05 13:02:00 ©