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Bildstrecke:Business-Englisch: Typische Fehler

Wer ins Englische wechselt, muss sich vor "false friends" hüten. "Falsche Freunde" nennt man Fehler, die passieren, wenn deutsche Ausdrücke eins zu eins übersetzt werden. Zehn Beispiele.

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Quelle: SZ

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Das klingt gut, bringt den Gesprächspartner aber bestimmt zum Schmunzeln. "Chief" ist nämlich der Häuptling. (Und "chef" der Koch...)

Richtig muss es also heißen:

"I talked to my boss yesterday."

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Quelle: SZ

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Uuh, das ging daneben. Wer so über einen erfolgreichen Unternehmer spricht, sollte wissen: Ein "undertaker" ist ein Leichenbestatter.

Richtig heißt es:

"He is a successful businessman."

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Quelle: SZ

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Tolles Lob, aber etwas stimmt nicht daran. "Genial" heißt nämlich freundlich, verbindlich.

So ist es besser:

"Your idea is simply brilliant."

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Quelle: SZ

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Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell aus einem Kompliment eine Beleidigung werden kann. Ein "costume" ist eine Verkleidung.

Gemeint ist wohl eher das deutsche Kostüm, also auf Englisch:

"That suit looks really good on you."

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Quelle: SZ

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Das ist einer der Klassiker beim Restaurant-Besuch: Die Gäste möchten endlich das Essen bestellen und erhalten stattdessen noch eine Speisekarte (menu).

So kommt man zu Vorspeise und weiteren Gängen:

"We'd like to order the lunch special, please."

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Quelle: SZ

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Das klingt für deutsche Ohren gut und gemeint ist wahrscheinlich, dass es sich um eine selbstbewusste Dame handelt. Doch auf Englisch ist die Dame plötzlich unsicher, gar gehemmt.

So gehört's:

"She seems very self-confident."

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Quelle: SZ

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Aha, man kommt mit den Verhandlungen also voran. Aber gleich bis ins Stadion?

Gemeint ist wohl eher:

"Our negotiations have reached an advanced stage."

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Quelle: SZ

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Hoffentlich war dieser Spruch nicht als Vorwurf gemeint nach dem Motto "Wo bleiben Sie denn? Das Meeting war für ein Uhr angesetzt." Die Formulierung terminated bedeutet nämlich "beendet".

Wer rügen will, sollte Folgendes sagen:

"The meeting was scheduled for 1 p.m."

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Quelle: SZ

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Der Unterschied zwischen date und appointment ist vielen Deutschen nicht bewusst. Eine Verwechslung kann unter Umständen zu peinlichen Momenten führen, denn ein "date" ist eine romantische Verabredung.

Wer sich geschäftlich treffen will, sagt lieber:

"Let's make an appointment for tomorrow."

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Quelle: SZ

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Ja, das Handy, das klingt so Englisch. Das Wort ist auch englisch, heißt dort aber "praktisch". Wenn es ums Mobiltelefon geht, ist Folgendes richtig:

"Could you turn off your mobile, please?"

(Quelle: Business Spotlight / sueddeutsche.de)

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