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Wie man ungewollte Geschenke loswird:Umtauschen, versteigern, weiterverschenken

Hässliche Krawatten, schwere Parfums, die dritte Wok-Pfanne: Viele Weihnachtsgeschenke kommen bei den Empfängern gar nicht gut an. Kaum sind die Feiertage vorbei und die Geschäfte wieder offen, fragen sich viele Beschenkte: wie werde ich das ungewollte Präsent wieder los? Die wichtigsten Tipps fürs Um- und Wegtauschen.

Verlegenheitsgeschenke wie die berüchtigten SOS-Präsente Socken-Oberhemd-Schlips sind auch dieses Jahr wieder zuhauf unterm Weihnachtsbaum gelandet. Wer Unattraktives, Ungewolltes oder Unpassendes bekommen hat, spielt unweigerlich mit dem Gedanken: Wie werde ich die Präsente-Flops wohl am geschicktesten los?

Höchste Zeit für Weihnachtsgeschenke

Direkt zurück in den Laden: Kaum sind die Feiertage vorbei, tragen viele Deutsche Geschenke zurück in die Kaufhäuser, um sie umzutauschen.

(Foto: dpa)

Einfach wieder zurücktragen halten Millionen Bundesbürger zwar für normal. Aber ein Umtausch hängt immer von der Kulanz des Händlers ab. Alles andere ist ein Gerücht. Nur für online Bestelltes gibt es ein gesetzlich garantiertes Rückgaberecht. Doch das gilt nur 14 Tage lang ab Lieferung. Jetzt nach dem Fest ist also sputen angesagt. Wenn alle Stricke reißen, lassen sich schreckliche Präsente notfalls noch im Internet versteigern, ganz einfach wegtauschen - oder weiterverschenken. Hier die wichtigsten Tipps für enttäuschte Beschenkte:

Gibt es ein Recht auf Umtausch?

Nein. Nimmt ein Geschäft einwandfreie Ware zurück, ist das reine Kulanz, wie Bettina Dittrich, Juristin der Verbraucherzentrale Sachsen, betont. Ausnahme: Hat ein Unternehmen mit langen Umtauschfristen geworben, darf der Kunde darauf pochen. Ratsam ist, eine Rückgabe möglichst bald nach dem Fest zu starten. Dumm nur: Der Schenker muss peinlicherweise eingeweiht werden wegen des Kassenzettels.