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Schimmelbildung im Winter:Am besten zwischen 19 und 21 Grad

Wer Schimmel draußen und die Energiekosten im Griff behalten will, sollte folgendes beherzigen: die Temperatur in Wohnräumen am besten bei 19, höchstens 21 Grad halten. "Niedriger als auf Stufe zwei sollten die Heizkörper gerade bei klirrender Kälte nicht eingestellt sein", empfiehlt Henrich. Selten genutzte Räume können zwar etwas kühler sein. Die Raumluft sollte aber mindestens noch 16, 17 Grad betragen.

Außerdem müssen die Türen dann zu bleiben. So kann sich die wärmere und feuchtere Luft aus der übrigen Wohnung nicht an den kalten Wänden niederschlagen. Der Temperaturunterschied zwischen Räumen darf wegen der Schimmelgefahr nicht größer als fünf Grad sein.

Lüften, lüften, lüften

Außerdem ist es ratsam, Möbel möglichst nicht an Außenwände zu stellen. Wenn es aus Platzgründen nicht anders geht, sollte wenigstens eine Handbreit Abstand zur Wand bleiben, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Fenster nur gekippt oder komplett geschlossen zu halten, um keine Wärme zu verlieren, ist gerade bei Eiseskälte die völlig falsche Strategie. Wichtig ist: lüften, lüften, lüften. Wenn möglich, mehrmals täglich.

Die trockene Winterluft kann besonders viel Wasser aufnehmen und hinausbefördern. Auch wenn viele das bezweifeln: Fünf Minuten Stoßlüften kosten kaum Heizenergie. Frischluft wärmt sich rasch auf. Eine permanent beheizte, gut gelüftete Wohnung verliert weniger Energie als eine kalte.

© DAPD/Berrit Gräber/kred
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