Durch die Napoleonischen Kriege ging der österreichische Staat 1811 bankrott. Das Kaisertum, im Bild die Sommerresidenz Schloss Schönbrunn in Wien, hatte den Fünften Koalitionskrieg verloren und sich im Frieden von Schönbrunn verpflichtet, 85 Millionen Francs Ausgleich an Frankreich zu zahlen. Das ließ die kaiserlichen Finanzen zusammenbrechen, weil Österreich durch den Krieg zuvor bereits hochverschuldet war. Das war dem Staat jedoch keine Lektion: 1812 nahm Österreich wieder Schulden auf für den Sechsten Koalitionskrieg - nur vier Jahre später war das Land erneut pleite.

Bild: ddp 21. Juni 2011, 07:392011-06-21 07:39:28 © sueddeutsche.de/bbr