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9. und 10. Oktober in München:Zündfunk Netzkongress 2015

Wie viel Überwachung hält eine Demokratie aus? Warum spielt das Netz für Flüchtende eine so zentrale Rolle? Wie funktioniert Humor im Internet? Und wer gewinnt eigentlich beim Fußball auf Twitter? Antworten gibt der Zündfunk Netzkongress, präsentiert von SZ und Bayern 2.

Wie weit sind wir noch von der Matrix entfernt? Ist das Silicon Valley die bessere Weltregierung? Wie verändert Hate Speech das Netz - und die Gesellschaft? Und warum ist der Humor im Internet häufig ziemlich gewöhnlich?

Der Zündfunk vom Bayerischen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung laden ein zum Zündfunk Netzkongress am 9. und 10. Oktober im Volkstheater München.

Zwei Tage mit Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Pop - aus dem und über das Internet.

  • Netzpolitik.org-Gründer Markus Beckedahl berichtet, wie er vom Verfassungsschutz wegen Landesverrats verfolgt wurde.
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Ex-Bundesjustizministerin, diskutiert im Werkstattgespräch darüber, wie viel Überwachung eine Demokratie erträgt.
  • Daniel Domscheidt-Berg, einst Sprecher der Enthüllungsplattform Wikileaks, erklärt, warum das Netz für Flüchtende eine zentrale Rolle spielt.
  • Dirk von Gehlen und Tobias Ruhland rätseln mit dem Publikum über Mashups und Meme.
  • Linus Neumann vom Chaos Computer Club erklärt "die Kunst des Trollens" und diskutiert mit der Netz-Philosophin Leena Simon, dem SZ.de-Leserdialog-Redakteur Daniel Wüllner und der Politiologin Julia Schramm über den Konflikt zwischen Meinungsfreiheit und Hate Speech.
  • Peter Sunde, Mitgründer von "The Pirate Bay" spricht über Digitale Selbstermächtigung.
  • Tobias Langer berichtet von seinen Erlebnissen als Operator eines Sex-Chats.
  • Und viele spannende Vorträge, Panels und Workshops mehr...

Das komplette Programm steht hier, Eintrittskarten gibt's hier.

© SZ.de/luk
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