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Fahrbericht: BMW X5 3.0sd:Vitamin "S"

Der Buchstabe "S" steht klassenübergreifend für Sportlichkeit. Das ist bei den SUV nicht anders. Basisdiesel und Power-Achtzylinder sind da, nun legt BMW beim X5 einen Nachbrenner mit Doppelaufladung nach.

Der hoch gelobte Register-Diesel mit 210 kW/286 PS hat mittlerweile in weiten Teilen der bayrischen Modellpalette Einzug gehalten. Hatten viele im sportlich positionierten BMW X5 zunächst noch den bulligen Achtzylinderdiesel aus dem 7er erwartet, so dachten die Entwickler schon kurz nach Marktstart in eine andere Richtung: Sie setzten auf die drehmomentstarke Allzweckwaffe, die mit ihren sechs Brennkammern der Konkurrenz viel Kopfzerbrechen bereitet.

BMW X5 3.0sd

Das Topmodell katapultiert seine Insassen dank Doppelturbo nun mit 580 Nm ab 1750 U/min noch etwas wilder über die Autobahn.

(Foto: Foto: Pressinform)

Registerdiesel als Allzweckwaffe

Musste sich die bekannt dieselfreundliche Crossover-Kundschaft beim X5 bis dato mit dem auch schon alles andere als schwächlichen Einstiegsdiesel zufrieden geben, so hat man nun die Wahl zwischen stark und bärenstark: 235 oder 286 PS. Die merkbaren Unterschiede zwischen den beiden Dreilitertriebwerken halten sich im normalen Fahrbereich allerdings in Grenzen.

Bereits der normale Selbstzünder bietet mit seinen 500 Nm einen eindrucksvollen Vortrieb. Nach einem kleinen Turboloch schiebt er bullig. Das nachgelegte Topmodell katapultiert seine Insassen dank Doppelturbo nun mit 580 Nm ab 1750 U/min noch etwas wilder, ohne aber über den brachialen Schub der elitären Achtzylinder zu verfügen.

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Bayrischer Kraftlackel