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Elektro-Cabrios:Dr. Strom und Mr. Heiß

Wir sind die beiden coolsten Stromer gefahren, mit denen man derzeit unter der Sonne unterwegs sein kann: das Smart ed Cabrio und den Tesla Roadster.

Eins vorweg: Dieser Vergleich wird unfair. Der eine ist brav und vernünftig, der andere stark und rebellisch. Der eine ist ein Stadtfahrzeug für die umweltbewusste City der Zukunft, der andere ein Sportwagen für die oberen Zehntausend. Doch Smart ed Cabrio und Tesla Roadster bilden zwei Pole einer neuen Generation von Elektroautos.

Der eine ist brav und vernünftig, der andere stark und rebellisch: Smart ed Cabrio und Tesla Roadster

(Foto: Foto: Pressinform)

Unsichere Plastikkisten mit Schneckentempo und spartanische Dreiräder für Träger des erhobenen Öko-Zeigefingers sind Auslaufmodelle. Die Stromer von heute sind schnell, weitgehend alltagstauglich und mit zeitgemäßer Sicherheitstechnik ausgerüstet.

Zuerst geht es nach London. 100 Elektro-Smarts sind dort unterwegs, um sich bei Behörden und Unternehmen in der Praxis zu bewähren. Für den Eigenbedarf hat sich Smart eine Handvoll Cabrios zum Stromer umrüsten lassen. Abgesehen von der Batterieanzeige im Cockpit und dem Stromanschluss an der Seite sieht man kaum einen Unterschied zum normalen Smart - allerdings beruht der Smart ed noch auf dem alten Modell.

Für zwei Passagiere gibt es trotzdem reichlich Platz. Der Kofferraum bleibt ebenso erhalten wie die kleine Schublade für die abnehmbaren Dachelemente. Die Sandwich-Bauweise des Smart ist ideal für einen Elektroantrieb. Die Batterien reichen für ungefähr 115 Kilometer und sind im Unterboden untergebracht, der 41 PS starke Motor sitzt unter dem Kofferraum.

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Dr. Strom und Mr. Heiß