bedeckt München 30°

Brenner-Basistunnel:Brüssel baut mit

Bis zu 30 Prozent der Baukosten könnte die EU-Kommission übernehmen

Bei den Baukosten des BBT selbst würde der Anteil der EU-Kommission rund 27 Prozent ausmachen, möglich wären sogar bis zu 30 Prozent. Allerdings soll es dem Vernehmen nach auch Fördermittel für weitere Zulaufstrecken im Inntal sowie in Italien und Deutschland geben.

Die mögliche Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde wird die Fahrzeit von Innsbruck nach Bozen von zwei Stunden auf eine Dreiviertelstunde verkürzen.

400 Züge täglich sollen es sein

Insgesamt soll der Brenner-Basistunnel (ohne Berücksichtigung der Inflation und der Finanzierungskosten) sechs Milliarden Euro kosten. Der Baubeginn ist für 2009 vorgesehen, die Fertigstellung des 56 Kilometer langen Tunnels 2020 bis 2022.

Zwischen Innsbruck und Franzensfeste (Fortezza) nördlich von Brixen sollen dann in zwei getrennten eingleisigen Röhren täglich mehr als 400 Züge rollen, 80 Prozent davon Güterzüge.

© sueddeutsche.de/gf
Zur SZ-Startseite