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Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V:Mini-Malisti

Aus dem Alfa Junior wurde der MiTo. Der Mini-Jäger startet im Herbst - und er ist ausgesprochen schön und typisch italienisch.

Alfa Romeo will sich die kaufkräftige Klientel für schnittige Flitzer nicht länger vor der Nase wegschnappen lassen. Mini, Beetle und das Konzernbrüderchen Fiat 500 machten vor, wie erfolgreich eine Marke mit einem Einstiegsmodell sein kann. "Wir wollen mit dem MiTo eine neue Generation Alfisti schaffen", blickt Alfa-Chef Luca die Meo erwartungsvoll in die Zukunft: "Er ist für uns der erste Schritt eines Relaunchs der Marke Alfa Romeo."

Ähnlichkeiten zum Alfa 8C sind durchaus gewollt.

(Foto: Foto: Alfa)

4,06 Meter lang und mindestens 14.700 Euro teuer will Alfa Romeo mit dem MiTo dem Szenegänger Mini nacheilen, der bei BMW seit Jahren ein Lächeln auf die Gesichter des Vorstandes zaubert.

So werden die Alfa-Verantwortlichen denn auch nicht müde, die Gemeinsamkeiten des MiTo mit der Sportwagenschönheit Alfa 8C zu unterstreichen. Leuchten, Kühler und Proportionen lassen zumindest beim zweiten Hinsehen durchaus die eine oder andere Ähnlichkeit erkennen. Große Ziele für den neuen Alfa also. Immerhin will man im nächsten Jahr schon einen MiTo GTA mit 230 PS auf den Markt bringen.

Der auf der Plattform des Fiat Grande Punto basierende MiTo ist derzeit wohl der einzig ernst zu nehmende Konkurrent des Mini ist. Mercedes oder VW haben ebenfalls keinen Lifestyle-orientierten Flitzer im Vorlauf, auch die Hoffnungsträger Audi A1 und Saab 9-1 dürften noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Alfa MiTo

Alfa MiTo: der nächste Mini-Jäger