Viele Jugendliche und junge Erwachsene versuchen mit äußerst ungesunden Methoden, schlank zu bleiben. Magersucht und Bulimie waren offenbar nur der Anfang.
Sie leiden unter Heißhunger-Attacken, übergeben sich, um nicht zuzunehmen, missbrauchen Abführ- und Brechmittel, betreiben Sport und Diäten im Übermaß - und manche hungern sich sprichwörtlich zu Tode.
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Alkohol hat viele Kalorien. Aber man sollte vielleicht besser auf das Trinken verzichten als auf das Essen. (© Foto: iStock)
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Zwei bis vier von hundert weiblichen Teenagern und jungen Frauen leiden unter Magersucht (Anorexie) oder Bulimie (Ess-Brechsucht). Jungen sind erheblich seltener von der falschen Wahrnehmung des eigenen Körpers betroffen, der ihnen sogar bei Untergewicht noch zu dick vorkommt.
Doch Anorexie und Bulimie sind nur jene zwei Essstörungen, die inzwischen ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gedrungen sind - etwa aufgrund der Diskussionen um superschlanke Models.
Nach und nach tauchen immer mehr auffällige und gefährliche Verhaltensweisen rund ums Essen auf, von denen einige noch nicht einmal anerkannte wissenschaftliche Bezeichnungen tragen. Gemeinsam haben sie, dass es ganz offensichtlich einen Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen gibt.
Ein Beispiel ist Drunkorexia. Das Wort setzt sich aus den Begriffen "drunk" (englisch für "betrunken") und Anorexia (Magersucht) zusammen, und noch taucht die Bezeichnung lediglich in Zeitungsartikeln, Bloggs oder Fernsehsendungen auf.
Dabei ist Drunkorexia weit verbreitet. Wie etwa Sondra Kronberg von National Eating Disorders Association Long Island, New York, in der TV-Sendung "The Morning Show" berichtete, verkneifen sich 30 Prozent aller amerikanischen Frauen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren tagsüber das Essen, wenn sie abends feiern wollen.
"Probleme mit Weintrauben, aber nicht mit Bier"
Auf einer Party wird schließlich Alkohol getrunken. Alkohol aber bedeutet Kalorien. Und zu viele Kalorien führen zur Gewichtszunahme. Anstatt auf die abendlichen Drinks zu verzichten, setzen die jungen Frauen vorbeugend auf eine Diät. Oder sie trinken - und entsorgen dann die Getränke und vorherigen Mahlzeiten gleich mit, indem sie sich anschließend übergeben. Das geht im besoffenen Zustand bekanntlich besonders leicht.
"Es gibt Frauen, die trauen sich nicht, eine Weintraube in den Mund zu nehmen, haben aber kein Problem damit, ein Bier zu trinken", kommentierte Douglas Bunnell vom Renfrew Center in Philadelphia, einer Klinik zur Behandlung von Essstörungen, das Phänomen in der New York Times.
Seiner Einschätzung nach sind der Schlankheitswahn, die gesellschaftliche Akzeptanz des Trinkens und der Eindruck, dass es für viele Prominente normal ist, eine Entziehungskur zu machen, mitverantwortlich dafür, dass die Drunkorexia sich ausbreitet.
Auf den ersten Blick mag es harmlos erscheinen, wenn jemand auf diese Weise versucht, die Kalorienaufnahme zu drosseln. Denn wer dem Alkohol zuliebe auf normale Nahrung verzichtet, dem entgehen nicht nur wichtige Nahrungsinhaltstoffe.
Alkohol führt sogar zu einem Verlust von Vitaminen oder Mineralien. Noch dazu sinkt der Blutzuckerspiegel. Und das macht hungrig. Das Risiko, zu viel zu essen, wird durch jedes Trinkgelage demnach größer. Vor dem Hintergrund, dass Alkoholmissbrauch unter jungen Frauen zunimmt und diese besonders anfällig sind für Essstörungen, eröffnet sich ein echter Teufelskreis.
Insulin-Verzicht als Schlankmacher
Eine weitere Essstörung, die erst langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit dringt, ist Diabulimia. Betroffen sind Mädchen und junge Frauen mit Diabetes vom Typ 1. Die Krankheit führt unter anderem zu Gewichtsverlust - unabhängig davon, was und wie viel man isst.
Da die Patientinnen demselben gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sind wie jeder andere, setzen einige von ihnen die Insulinspritze ab und geben die anstrengende Diabetiker-Diät auf, um wieder so rank und schlank zu sein wie vor der Behandlung.
Doch Tausende Mädchen und junge Frauen sind offenbar bereit, die möglichen drastischen gesundheitlichen Folgen der guten Figur zuliebe in Kauf zu nehmen. Über kurz oder lang drohen ihnen unter anderem Haarausfall, Müdigkeit, Dialyse, Herzinfarkt, der Verlust des Augenlichts und von Gliedmaßen.
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@supersmith
O.k. zum besseren Verständnis möchte ich ihnen ein paar Fragen stelle.
1. Was hat jetzt bitte das Parteibuch der KP in China mit dem Beitrag bzw. mit meinem Kommentar zu "kleiner Fisch" zu tun ? Das mit dem "alle haben sich so lieb" lass ich jetzt mal als Ironie so stehen
2. Was meinen sie denn mit googeln ...... wieso denn immer gleich im Internet suchen ist doch angeblich das meistgelesene Buch der Welt und es steht doch fast in jedem Bücherregal. Sogar ich als Atheist habe 3 Ausgaben in denen ich wechselseitig oder auch hintereinander nachschlagen kann.
3. Die Anwälte und die heutige Zeit ... was hat es damit auf sich? Rhetorik, die Kunst der Rede ist, glaube ich so alt wie das Sprachvermögen des Menschen und wurde sowohl in den ersten städtebauenden Zivilisationen an Ganges, Indus und dem Zweistromland unterrichtet als auch später in den griechischen Stadtstaaten und in Rom. Also kein Produkt der Gegenwart. Soviel dazu.
4. Wo, wie schmücke (es heißt schmücke) ich mich mit fremden Federn bzw. rühme ich mich fremder Zitate ? Ich hab doch die Quellen angegeben und sie nicht als meine eigenen Zitate hingestellt.
5. Rhetorik als "Wahrheitsfindungsinstrument" .... was ein Wortkonstrukt sind sie Sprachwissenschaftler oder Germanist ? ich kenn da auch ein dolles Wort. Moment mal ich ich such da grad mal in meinem profunden Wissen bzw. Bibelstudium da steht auch sowas drin. Ach so ja was ist das dieses Wahrheitsfindungsdingsda und was hat das mit "kleiner Fisch" zu tu ?
Vielen Dank das sie mir Intelligenz wünschen man verschenkt ja am liebsten das was man selber gern hätte .... gell
Dürfen wir jetzt lustiges googeln, wer auf die schnelle die besseren Zitate findet? Spontan käme mir das Parteibuch der KP aus China in den Sinn, alles ganz netten Menschen und haben sich alle lieb.
Ich finde es schon Bedenklich, daß die Qualität der Anwälte heute über Recht und Unrecht entscheidet, daß Rhetorik über Wahrheit entscheiden kannich allerdings für falsch.
Von daher:
a) Rühmen sie sich nicht mit fremden Federn und Zitaten, die Ihre Intelligenz beweisen sollen.
b) Wenn Sie so intelligent sind wie ich es Ihnen wünsche und die Zitate Ihrem profunden Wissen und Bibelstudium entspringem, akzeptieren Sie dann bitte, daß Ihre Rhetorik nicht als Wahrheitsfindungsinstrument der Menschheit und insbedsondere dem kleinem Fischlein dient.
@ kleiner Fisch
natürlich die Kirche hats erkannt, die erkennt alles. Die unterscheidet Gut von Böse und gibt uns eine feste moralische und ethische Größe vor. Ein paar Bibelstelle zum selberlesen.
(2. Mose 21,17), (2. Mos/Ex. 22,17) (2. Mose 31,15) aber warum immer beim alten Mose bleiben
.... auf zum neuen Testament, der Verkündigung von Nächstenliebe und Mildtätigkeit
(1. Tim 2,12), (1. Tim 2,14), (1. Kor 6,9-10)
und so geht es weiter und weiter im alten Testament und im neuen Testament. Super Story und eine echt moderne Grundlage für Moral und menschliches..... tschuldigung, gottgefälliges Handeln.
Immer schön so weitermachen "kleiner Fisch" schön plappern vom guten Gott, vielleicht dann aber auch das lesen in deinem Buch nicht vergessen. Es ist wie immer mit euch Pseudogläubigen ..... nicht wissen, nur glauben.
Ich frage mich, wo die 2-4 % in der Altersgruppe [16-25] herkommen. Vielleicht ist das die Zahl, die tatsächlich deswegen in medizinischer Behandlung ist.
Die meisten Artikel zum Thema nennen eher 15-25 %.
Und zum Thema "Erst Fasten, dann Saufen" - ist doch weit verbreitet. Braucht man viel weniger Alk, um total breit zu sein....
da bin ich aber froh das ich den Erfahrungsbericht noch lesen durfte bevopr er gelöscht wurde (warum eigentlich?).
Mir ist es auch ein Rätsel wie oft scheinbar intelligente und rationale Menschen nicht in der Lage sind verantwortungsvoll mit sich selbst umzugehen.
"Auslachen" ist zumindest besser als Ausblenden.
Paging