US-Klimaforscher zeigen, dass heute ausgestoßene Treibhausgase noch in 1000 Jahren irreversible Folgen haben könnten.
In das Jahr 3000 versetzen sich für gewöhnlich nur Science-Fiction-Autoren. Jetzt haben sich auch vier Klimaforscher damit beschäftigt.
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Der gegenwärtige Klimawandel wird noch in 1000 Jahren spürbare Folgen haben. (© Foto: AFP)
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Sie zeigen, dass der gegenwärtige Klimawandel noch in 1000 Jahren spürbare, und damit faktisch irreversible Folgen haben könnte (PNAS, online).
Das Quartett um Susan Solomon von der US-Wetterbehörde Noaa, die eine leitende Funktion im Weltklimarat IPCC hat, berechnet zunächst die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre.
Die Forscher betrachten den Fall, dass die Menschheit plötzlich nichts mehr von dem Treibhausgas ausstößt, nachdem dieses einen Spitzenwert erreicht hat.
Anhand dieser Fiktion zeigen die Forscher, wie reversibel Veränderungen im Klimasystem im besten Fall sein könnten. Weil die Atmosphäre das CO2 zwar abbaut, aber der Ozean das zuvor aufgenommene Treibhausgas langsam wieder abgibt, schweben auf Dauer große Mengen davon in der Atmosphäre.
Darum blieben Temperaturen und Meeresspiegel dauerhaft erhöht und die Muster der Niederschläge ändern sich irreversibel.
Eine Verdopplung des CO2-Wertes von 280 ppm (Teile pro einer Million) in vorindustrieller Zeit auf etwa 600 ppm in diesem Jahrhundert löse daher noch im Jahr 3000 um 1,5 Grad Celsius erhöhte Temperaturen aus.
Die Niederschläge in Südeuropa wären dann dauerhaft um mindestens 13 Prozent reduziert. Zurzeit steht der CO2-Wert bei 385 ppm.
- Klimawandel Eine interaktive Grafik 17.12.2007
- Klimawandel Die Bilanz des Klopapiers 26.01.2009
- Agentur für erneuerbare Energien Irena für die Umwelt 26.01.2009
- USA Im Wilden Westen sterben die Wälder 23.01.2009
(SZ vom 28.01.2009/mcs)
Demonstrationen in Hamburg
Der Klimawandel ist ja nun kaum mehr zu übersehen. Die Schuld aber dem CO2 zuzuschieben, halte ich für fatal. Zum Einen verdienen wieder einige beim Emissionsrechtehandel prächtig daran (Al Gore, ...); zum anderen wird versäumt, die wahren Ursachen zu finden und geeignete Vorbereitungen dafür zu treffen.
Um den Unsinn zu verdeutlichen: Nur 0,028 Prozent aller Teilchen in der Luft sind CO2. Das auch noch schwerer ist als der Rest, sich also bodennah sammelt. Und für die Pflanzen ist die höhere Konzentration ein riesiger Vorteil, sind sind durch mehr CO2 stressresistenter und brauchen weniger Wasser.
Auch mag die unten angeführte Umwandlung der UV in IR funktionieren. Dazu muß ein UV-Strahl aber erstmal ein CO2-Teilchen treffen, was bei der Masse an umgebender Ablenkung schwer werden dürfte.
Ihr Kommentar hat mir am besten gefallen. Leider sind zu wenig Klimahysteriker diesman in der Runde. Vielleicht suchen sie noch imn Wikipedia und komen dann mit geballter Kraft. Einer hat allerdings eine Unmenge Adressen dafür reingestellt.
Fazit: Man kann also durchaus langsam Orangen anpflanzen und an der Küste spart man ein paar Zentimeter bis zum Strand. Ach wird das schön. Ein bißchen CO2 habe ich eingeweckt für meine Pflanzen.
Drei = Unendlich. Das funktioniert nur in der Theologie.
Was ist das Gegenteil von Theolog?
Theo sprach die Wahrheit.
Schein bei Geologen auch zuzutreffen?
Scotese und Berner (2001)
Allgemeine Geologie (Sievers)
Historische Geologie (Stanley)
"Es gibt unzählige seriöse Studien, die keine Zusammenhänge zwischen CO2-Anstieg und Temperatur erkannt haben. "
Dann bitte ich sie um unzählige Quellenangaben.
@shadowfranky: es mag ja sein, dass CO2 zur Zeit als Sündenbock, stellvertretend für die unkluge Verwendung fossiler Rohstoffe und die massive Energiesucht der Menschheit durchs Dorf getrieben wird. Aber das ändert doch nichts daran, dass dieses Handeln unklug ist und die Konsequenzen negativ sein werden.
Ganz allgemein finde ich es bedauerlich, wie viel Energie doch verschwendet wird, bei dem Versuch zu beweisen, dass unser id.iotisches Verhalten gar nicht so schlimme Auswirkungen hat wie manchmal behauptet wird. Deswegen bleibt es aber immernoch id.iotisch.
Paging