Feuchte Legenden Nessie und die Meerjungfrauen

Sintflut, Atlantis, das Bermuda Dreieck: Um das Wasser ranken sich seit Jahrhunderten zahlreiche Mythen und Geschichten. Manche sind Seemannsgarn, manche könnten tatsächlich wahr sein. Zehn Legenden rund um das Wasser.

Von Jürgen Schmieder

Wenn Käpt'n Blaubär seinen Neffen Geschichten erzählt, dann hören sie ganz genau hin. Schließlich ist er jahrelang zur See gefahren und hat dort jede Menge Abenteuer erlebt. Freilich wissen sie, dass er manchmal nur Seemannsgarn strickt und hin und wieder ein wenig übertreibt, aber interessant sind seine Geschichten immer. Er erzählt von versunkenen Städten, von Gefahren auf dem Ozean, von riesigen Ungeheuern. Und am Ende einer Geschichte sind sie sich nie sicher: Hat der alte Seebär nun die Wahrheit gesagt oder ihnen einen Bären aufgebunden?

Tatsächlich ranken sich um das Wasser zahlreiche Mythen und Geschichten um Monster, utopische Städte und heilende Wirkung. Seefahrer erzählten bei ihrer Heimkehr von Riesen-Kraken und See-Ungeheuern, Platon schwärmte in seiner "res publica" von Atlantis, der sagenumwobenen Stadt. Gläubige Menschen sind fest davon überzeugt, dass geweihtes Wasser eine heilende Wirkung auf den Menschen haben könnte. Einige dieser Mythen wurden mittlerweile von Wissenschaftlern bestätigt, andere widerlegt. Manche jedoch schafften es, ihren Zauber bis in die heutige Zeit zu erhalten - und die Menschen weiter in ihren Bann zu ziehen. Wir möchten einige dieser vorstellen. Ob Sie es glauben oder nicht, bleibt dann ganz Ihnen überlassen.

Nessie

Im Jahr 565 sah es der irische Mönch Columba zum ersten Mal, seitdem taucht es fast jedes Jahr im Sommerloch wieder auf: Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness. "Nessieteras rhomboteryx" nennen Wissenschaftler das Tier, das seit 1934 unter Naturschutz steht. Das bedeutet, dass es nicht gefangen werden darf, sondern ungestört in Loch Ness leben darf.

Wenn es denn tatsächlich existiert. Denn bisher ist es weder gelungen, seine Existenz zu beweisen noch sie zu widerlegen. Das Problem ist die Beschaffenheit des mysteriösen Gewässers: Der See ist 36 Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit. Im Wasser selbst befinden sich zahlreiche Schwefelpartikel, so dass Taucher unter Wasser kaum etwas erkennen können.

Also bleibt Forschern nichts anderes übrig, als sich auf Sonar zu verlassen. Mit dieser Methode wurde vor einigen Jahren eine Höhle entdeckt, in der sich Nessie aufhalten könnte. Das Jagdboot, die "Nessie Hunter", konnte die Sonar-Meldungen nicht bestätigen, spektakuläre Sichtungen gab es in den vergangenen drei Jahren nicht mehr.

Also, wie sieht Nessie aus? Die Augenzeugen widersprechen sich zwar gegenseitig, aber eine Version hält sich: Nessie ist eine acht bis zehn Meter lange Mischung aus einer Echse und einer Seeschlange. Auf dem langen Hals sitz ein kleiner Kopf - Nessie ist schließlich Vegetarier.

Atlantis

Die Stadt war das Paradies auf Erden: Atlantis. Die Natur war wunderbar, es gab Essen im Überfluss, die Armee galt als unbesiegbar. Der griechische Philosoph Platon beschreibt die Stadt als prunkvolles Reich: Sie bestand aus mehreren Land- und Wasserringen, der Königspalast stand in der Mitte. Der Gott Poseidon höchstpersönlich soll sie gegründet haben, als er mit der Sterblichen Kleito fünf Zwillingspaare zeugte. Diese zehn Söhne und ihre Erstgeborenen sollten gemeinsam über die Stadt im Wasser herrschen.

Das perfekte Reich war Vorbild für Platon, aber auch für Philosophen späterer Generationen. So griff der englische Staatsmann Thomas Moore den Gedanken wieder auf und schwärmte in seinem "Utopia" von einem neuen Atlantis. Auch Künstler beziehen sich immer wieder auf Atlantis. Zahlreiche Regisseure widmen sich dem Thema, so zum Beispiel Disneys Klassiker "Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt" oder der Film "Abyss". Sogar Herkules musste auf der Leinwand schon gegen die Bewohner der Stadt antreten.

Dabei ist bis heute ungeklärt, ob Atlantis überhaupt existierte - und vor allem wo. Laut Platon lag Atlantis bei den "Säulen des Herkules". So wurde früher die Meerenge von Gibraltar bezeichnet, es könnte aber auch der Zugang zu den Dardanellen gemeint sein, an denen Troja lag. Hinweise gab es aber auch schon auf den Kanaren, den Bahamas und sogar im Sandmeer der Sahara. Seriöse Forscher äußern sich heutzutage auch nicht gern, wenn man sie nach Atlantis fragt: Sie fürchten um ihren guten Ruf.

Auch der Verbleib ist ungeklärt: Vor etwa 11000 Jahren soll sie vor Erdboden verschwunden sein, nach den Berichten von Platon "innerhalb von wenigen Stunden". Nicht einmal die schlimmste Naturkatastrophe ist in der Lage, eine so große Insel einfach zu zerstören. Es könnte ein Vulkanausbruch gewesen sein, aber auch ein Tsunami. Es könnte aber auch mit dem Schmelzen der Gletscher zu tun gehabt haben, das den Meeresspiegel ansteigen ließ. Dann aber wäre wiederum Platons Bericht falsch.

Das Bermuda-Dreieck

"Funkstille, weiße Gewässer, Ausfall von Instrumenten und Kompassen, unerklärliche Luftlöcher, wie von der Hand eines Riesen geschüttelte Flufzeuge, optische Anomalien, blau-grüne Lichter, Zerstörung der elektrischen Stromkreise, heftige Stürme, Rauchwolken, die auf Maschinen zurasen und im Meer verschwinden." So beschreibt das Buch "Deutsche Flugschreiben" eines der größten Mysterien der Welt: Das Bermudadreieck.

Die Bermudainseln bilden zusammen mit Puerto Rico und der Ostküste Floridas die Eckpunkte für das sagenumwobene Dreieck. Mehr als 100 Schiffe und Flugzeuge sind verschwunden, die meisten davon nach dem Zweiten Weltkrieg. Über 1500 Menschen gelten nach wie vor als vermisst. Grund genug, zahlreiche Theorien aufzustellen, was es mit dem Bermudadreieck auf sich haben könnte:

Zu den eher wagemutigen Theorien gehört, dass Außerirdische im Bermudadreieck Menschen als Sklaven eintreiben. Noch verrückter: Der Teufel persönlich zieht Schiffe nach unten. Daher stammt auch der amerikanische Name "Devil's Triangle". Eine weitere Theorie ist, dass das Bermudadreieck ein Art "Stargate" zu einem anderen Wasser-Mythos ist: Zu Atlantis.

Forscher haben versucht, eine wissenschaftliche Erklärung zu finden. Im Bermudadreieck sind unter dem Meeresgrund riesige Methanblasen eingeschlossen. Wenn sich eine der Blasen löst, treibt sie an die Oberfläche. Fährt dann gerade ein Schiff vorbei, kann ein Unterdruck entstehen, der das Boot nach unten zieht. Allerdings löst diese Erklärung nicht das Verschwinden der Flugzeuge auf.

Eine einfache Erklärung liefert die Homepage einer Küstenwache in Florida: "Das Dreieck wird öfter befahren und beflogen als andere Gebiete, deswegen verschwinden dort mehr Flugzeuge und Boote." Aha. Da ist der Versuch von David Copperfield schon besser: Er tauchte ins Bermudadreieck hinab und zauberte nebenher noch ein verschollenes Schiff hervor.

Kraken

Jules Verne könnte nicht besser beschreiben, was Heringsfischern im Jahr 1873 widerfuhr: Sie fuhren mit ihrem Boot bei Neufundland aufs Meer hinaus. Plötlich spürten sie einen Schlag von unten an ihr Boot. Riesige Fangarme schlängelten sich an den Bordwänden empor. Ein kleiner Junge, der mit im Boot war, schlug dem Monster einen seiner Arme ab. Er rettete die Besatzung und liefert gleichzeitig einen Beweis: Kraken existieren tatsächlich, und was für welche!

Der längste jemals angeschwemmte Architeuthis maß von Kopf bis Tentakel 18 Meter - das größte Weichtier aller Zeiten! Forscher glauben mittlerweile, dass es durchaus möglich sein könnte, dass bis zu 50 Meter lange Kraken existieren könnten. Das Problem: Kraken jagen wohl in tieferen Gewässern und sind deshalb für Forscher nur schwer auffindbar. "Man müsste mit einem U-Boot in 1000 Meter Tiefe abtauchen und dort nach den riesigen Versionen suchen", sagt Clyde Roper. Er ist einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet der Kraken.

Das ist allerdings noch nicht gelungen. Das Wissen von den Weichtieren stammt bisher fast ausschließlich von gestrandeten Exemplaren. Wovon sich Kraken ernähren, wie sie sich tatsächlich bewegen, wie sie leben, davon ist nur wenig bekannt. Von den Riesenkraken kann man nur so viel sagen: Im Gegensatz zum gewöhnlichen Oktopoden besitzen sie zehn Greifer: Acht Fangarme und zwei längere Tentakel mit keulenartigen Saugnäpfen. Dazu sollen die Augen einen Durchmesser von über 40 Zentimetern haben.

Weihwasser

Wenn man die Kirche betritt, taucht man seine Hände in Wasser und bekreuzigt sich damit. Bei der Taufe werden Kinder mit geweihtem Wasser übergossen und werden damit zu Kindern Gottes. In der katholischen und orthodoxen Kirche ist "aqua santa", heiliges Wasser, ein Zeichen des Segens und der Reinigung.

Vor der Liturgiereform wurde dem Wasser Salz und Chrisam hinzugefügt, heute wird nur noch gesegnetes Salz beigemischt. Eine besondere Form des Weihwassers wird beim Ostergottesdienst gesegnet: das Osterwasser.

Die symbolische Bedeutung des Weihwasser ist Reinigung und Leben: Beim Segensgebet wird an den Auszug aus Ägypten (Exodus) und an Jesus Christus erinnert, der bei seiner Taufe im Jordan das Wasser heiligte. Mit Weihwasser benetzte Menschen sollen ein reines Herz haben und weniger verwundbar in Schlachten sein. Deshalb sollen Ritter vor den Kreuzzügen mit Weihwasser besprüht worden sein.

Auch in anderen Relionen wird gesegnetes Wasser verwendet, die symbolische Bedeutung ist immer die Gleiche: Reinigung.

Seeschlangen

Die erste strandete auf den Bermudas im Jahr 1860: Bis dahin galten Geschichten über Schlangen, die im Wasser lebten, als pure Märchen. Im Jahr 1996 zogen Marinesoldaten einen Riemenfisch an Land, der sieben Meter lang war und 250 Pfund schwer war.

Mittlerweile glauben Forscher, dass in Ozeanen bis zu 30 Meter lange Seeschlangen leben könnten. Die Hinweise darauf sind zwar ungenau, aber nicht zu leugnen. "Es ist immer das Gleiche mit der Kryptozoologie", sagt Richard Greenwell, einer der anerkanntesten Forscher der Welt. "Immer wieder werden Sichtungen verschollener Tiere geschildert oder Kadaver gefunden, die verrotten, bevor sie konserviert werden können. Und doch sind diese Hinweise einfach nicht zu leugnen."

Ähnlich wie bei den Kraken liegt das Problem, Seeschlangen zu finden, im Lebensraum der Tiere. Es wird vermutet, dass sie in großer Tiefe existieren. Dazu wurden sie schon in allen Gebieten der Erde gesichtet: in der Nähe der Küsten der Philippinen, an besonders tiefen Stellen im Atlantik und sogar im Eismeer vor Grönland.

Die Sintflut

Die Bibel berichtet im Buch "Genesis" von einem Ereignis, das dem Armageddon, dem jüngsten Tag, sehr nahe kommt. Gott wollte die Menschen und Tiere auf der Erde bestrafen: "Das Ende aller Lebewesen habe ich beschlossen, denn voll Gewalttat ist die Erde wegen der Menschen. Wohlan, ich will sie vertilgen mitsamt der Erde." (Gen 6,13)

Er forderte den rechtschaffenen Noah auf, eine Arche zu bauen, damit das Leben weiter bestehen könnte. Als strafendes und zugleich reinigendes Element wählte Gott das Wasser: "Ich lasse nämlich eine Wasserflut über die Erde kommen, damit sie unter dem Himmel alle Wesen, in denen Lebensodem ist, vertilge." (Gen 6,17) Die Sintflut ist eines der entscheidenden Ereignisse des Alten Testaments: Gott bestraft uns, indem er uns ertrinken lässt.

Auch andere Relionen berichten von einem Ereignis dieser Art: der mesopotamische Gilgamesch-Epos, dessen Ursprung auf etwa 2600 v. Chr. datiert wird, oder auch der Deukalion-Mythos, der vermutlich um 1400 v. Chr. entstand. Die Sintflut zählt somit zu den ältesten Erzählungen der Menschheit. Fast alle Relionen berichten von einem Vorläufer des jüngsten Tages, dass alles Leben auf der Erde vernichtete.

Tatsächlich haben Forscher herausgefunden, dass zu der Zeit, als das Alte Testament geschrieben wurde, eine Naturkatastrophe stattgefunden haben könnte. Es gibt mehrere Erklätungsversuche für die Sintflut. Die lokal katastrophalen und unvorhersehbaren Schwemmfluten von Euphrat und Tigris könnten der Grund für die Erzählungen sein. Eine weitere Theorie besteht darin, dass sich etwa im 6. Jahrtausend vor Christus der Meeresspiegel des Mittelmeeres derart hob, dass Wasser bis ins schwarze Meer hinabstürzte.

Ein weiterer Erklärungsversuch hat mit der Explosion des Santorin zur Zeit der Minoer zu tun. Der nachfolgende Tsunami könnte ein sintflutartiges Ereignis hervorgerufen haben. Für einen Tsunami dieser Größe könnte aber auch der Einschlag eines Meteors oder Asteroiden verantwortlich sein.

Riesenfische

Auf den Philippinen nennt man ihn nur "Isdà mahalagà", den "bedeutsamen Fisch": Der Megalodon, so der lexikalische Begriff, starb zwar lange vor unserer Zeit aus, seine Legende lebt jedoch weiter: Ein riesiger Fisch mit einem Gebiss so groß wie ein Fußballtor. Lange Zeit galt der Riese als Vorfahre des Weißen Hais. Heute allerdings wird er von einigen Fachleuten einer anderen Hai-Familie zugeordnet.

Immer wieder berichten Seeleute von Riesenfischen. 20 Meter lang sollen sie sein. Da kein Lebensraum so unbekannt ist wie der Ozean, spricht vieles dafür, dass im Meer urtümliche Ungeheuer bis heute unentdeckt geblieben sind. Vor allem dann, wenn es nur wenige davon gibt.

1964 könnte es Robert Le Serrec gelungen sein, einen dieser riesigen Fische festzuhalten, wenn auch nur auf Fotopapier. Am australischen Great Barrier Reef gelang ihm eine Aufnahme, die um die Welt ging: Ein 20 Meter langer Devon schlängelt sich unter einem Fischerboot hindurch in Richtung Küste. Das Foto konnte nie als Fälschung identifiziert werden, dennoch zweifelten Forscher, dass es sich bei dem Objekt im Wasser tatsächlich um einen Fisch handelt.

Aliens im Eis

Die Serie "Akte X" zieht einen Großteil ihrer Mythologie aus gefrorenem Wasser: Im ewigen Eis soll genetisches Material von Außerirdischen überlebt haben. Dazu sollen in der Antarktis Raumschiffe eingefroren sein, an denen die amerikanische Regierung herumexperimentiert. Der Tag steht schon fest, an dem es heißt: Talita Cumi, steht auf! Dann werden wir Menschen versklavt und Aliens beherrschen die Welt.

Das Eis ist eine der unerforschten Stellen auf unserem Planeten. Die meisten neuen Lebensformen findet man unter den höchsten Baumgipfeln in Regenwäldern und auf dem Meeresgrund, die größten Geheimnisse aber könnten im ewigen Eis warten. Nur schwer zugänglich könnten dort gut konservierte Exemplare unserer Vorfahren oder ausgestorbener Tiere auf uns warten. Oder natürlich UFOs...

Das Problem ist, dass es wohl bis zum Schmelzen der Pole dauern könnte, bis wir mehr Informationen erhalten. Die interessanten Stellen sind nur schwer erreichbar, eine Expedition ins Eis ist gefährlich und es ist fast unmöglich, schwere Maschinen dorthin zu transportieren, wo man sie einzusetzen gedenkt. Also bleiben einige Geheimnisse des Eises noch einige Zeit bedeckt.

Meerjungfrauen

"Meerjungfrauen küssen besser!" So lautet der Titel eines amerikanischen Films aus den 80ern. Dabei muss eine Meerjungfrau nicht immer weiblich sein, glaubt man den Berichten von Menschen, die eine gesehen haben wollen. Die Definition des Begriffs "Meerjungfrau" besagt nämlich nur, dass es sich dabei um ein halbmenschliches Wesen handelt - der Oberkörper und der Kopf sind menschlich. Die erste Meerjungfrau soll männlich gewesen sein: Triton, der Sohn des Gottes Poseidon.

Und sie sind auch nicht unbedingt schön: Christoph Columbus beschrieb die Geschöpfe als fettleibig und mit hässlichem Gesicht. Jedoch ist man sich heute nicht mehr sicher, ob er eine Meerjungfrau oder die zu dieser Zeit in Europa unbekannte Seekuh meinte.

Zu den herausragenden Eigenschaften von Meerjungfrauen gehört die Fähigkeit zu musizieren. Mit Harfenspiel und Gesang verzaubern Nixen seit jeher Seefahrer und Matrosen. Zahlreiche Volksmärchen erzählen von Nixen, Heldensagen von Sirenen. Einige Religionen verehren gar fischähnliche Gottheiten.

Zahlreiche Wissenschaftler sind allerdings der Meinung, dass es Nixen nie gegeben hat. Ein wichtiger Grund dabei: Die Fortpflanzung.