Österreichs Kanzler Faymann hat Pläne zum Ausstieg aus dem Europäischen Physiklabor Cern gestoppt.
Österreich wollte 2011 aus dem europäischen Forschungsprojekt Cern aussteigen - und will das nun doch nicht mehr. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) stoppte am Montag Planungen, die sein Wissenschaftsminister Johannes Hahn vor rund eineinhalb Wochen verkündet hatte. Er beendete damit die hitzige Debatte über die Entscheidung von Hahn, die bei Wissenschaftlern in der Alpenrepublik auf heftige Ablehnung gestoßen war.
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Nach einem Gespräch mit dem Minister sagte Faymann, er könne sich einen Austritt aus Cern nicht vorstellen und fügt hinzu: "Ich bin dagegen". Er kündigte an, seine Partei werde dem Ausstiegsplan im Kabinett nicht die nötige Zustimmung geben.
Hahn hatte den Ausstieg aus dem Projekt in der Schweiz damit begründet, dass Österreichs Beteiligung einen zu großen Anteil des Forschungsetats verschlinge. Faymann dagegen sah Österreichs Ruf im Bereich der Wissenschaft gefährdet. "Reputation und Ansehen Österreichs ist etwas, das übergeordnetes Interesse hat."
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(dpa/beu)
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