3. Genick brechen

Als alternative Strategie zum tötenden Biss steht Löwen eine weitere Brachialmethode zur Verfügung: Sie drehen den Kopf des Opfers ruckartig nach hinten und brechen ihm dabei das Genick. Ein Mechanismus, den auch Katzen oder Hunde mit Killerinstinkt nutzen, wenn sie eine Ratte kräftig schütteln.

Braunbären erzielen bei Lämmern denselben Effekt mit einem Tatzenschlag. Sogar Singvögel wie etwa der Raubwürger brechen mit dem Schnabel kleineren Vögeln oder Mäusen das Genick - und spießen sie hinterher auf Dornen, um ihre Beute in Ruhe zerpflücken zu können. Die zweite Möglichkeit, durch das Zertrümmern von Knochen einem Leben ein Ende zu setzen, sind Schläge auf den Schädel. Eisbären wenden bei Robben genau diese Technik an. Meist genügt ein einziger Tatzenhieb eines Eisbären, um eine Robbe zur Strecke zu bringen.

(Foto: iStockphoto)

1. März 2008, 17:38 2008-03-01 17:38:00