Die Preise für Energie und Lebensmittel sind dramatisch in die Höhe geschnellt - und die Kunden reagieren: Billigartikel sind gefragt wie nie. Und die Discounter erwarten einen regelrechten Kundenansturm.
Die Deutschen ändern ihre Einkaufsgewohnheiten. Angesichts der gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie achten die Kunden mehr darauf, beim Einkauf zu sparen. 55 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Befragten gaben an, sie würden jetzt häufiger auf Sonderangebote zurückgreifen oder öfter zu Discountern gehen, wie der Stern berichtete.
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Billigartikel sind gefragt wie nie - Schuld daran ist die hohe Inflation. (© Foto: dpa)
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44 Prozent gaben hingegen an, die gestiegenen Preise hätten keinen Einfluss auf ihr Einkaufsverhalten. Für die repräsentative Umfrage befragte Forsa 1003 Bürger.
Umkämpfter Markt
Zuletzt hatte die Inflation in Deutschland wieder die Marke von drei Prozent erreicht. Preistreiber sind vor allem Energie und Lebensmittel. Im europäischen Vergleich jedoch sind Lebensmittel hierzulande noch immer relativ günstig.
Marktexperten führen diese Tatsache darauf zurück, dass der deutsche Einzelhandelsmarkt schon seit langem besonders umkämpft ist. Auch haben Discounter bereits jetzt eine ausgesprochen starke Stellung im deutschen Einzelhandelsmarkt.
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(sueddeutsche.de/AFP/tob/mel)
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na ,dann braucht ja saturn nur seine alten "geiz ist geil"-plakate wieder aus dem keller zu holen... ;-)
Keinesfalls setze ich "strenge Qualitätskontrollen" mit "fehlerfrei" gleich. Das kann man gar nicht, da "fehlerfrei" ein absoluter Zustand ist und eine Kontrolle versucht einen Zustand zu beeinflussen. Das sind wieder Äpfel und Birnen.
Die rein technische "Qualität" muss auch "besser" beim Grossbetrieb sein. Die kaufen 1 Million Rinder und schicken sie durch die Bänder damit am Ende 100 Millionen Steaks verpackt im Kühlregal stehen. Das ist aber nicht was ich unter Qualität verstehe.
Und wenn jemand hier pfuscht / vergiftet / betrügt, dann betrifft es eben Millionen von Menschen. Und das kann immer passieren, ob nun Rattenkot in der Schokolade oder Gammelfleisch.
Ein lokaler Anbieter muss mir kein 100% XYZ freies Cobe-Beef Steak liefern. Ich erwarte Rindfleisch guter physischer Qualität von lokalen Betrieben von Fachpersonal verkauft. Das ist das was ich unter Qualität verstehe. Optimal ist da natürlich die Hofschlachtung.
Und die muss eben nicht in einem 100% sterilen Umfeld erfolgen, auch wenn die Eurokraten dass gerne so hätten.
Wir können auch mal beliebiges stilles Mineralwasser und Leitungswasser vergleichen. Da sind die "Marken" auch wieder reiner Ettikettenschwindel und das in Kubikmetern abgerechnete Trinkwasser ist mindestens (!) so gut, wenn nicht besser, als alle anderen Angebote. Egal was drauf steht, egal ob ich 1 oder 10 Euro pro Liter Wasser bezahle. Marken sind Lügen.
Ah, daher weht der Wind.
Sie setzen also strenge Qualitätskontrollen mit fehlerfrei gleich.
Dass es auch bei größeren Betrieben zu Fehlleistungen kommen kann, hat niemand
bestritten. Nur greift eben dort im Falle des Falles konzernweit eine entsprechende Vorschrift. Beim Gammelfleisch lieferten die "Qualitäts-Schlachter" eben auch noch ein Jahr später in die Kleinmetzgerei. Ist Ihnen wohl entgangen. (Hoffe Sie haben keine Kinder. :))
Mag sein, dass Sie "Mutti" immernoch als Non plus ultra ansehen. Das sagt aber nichts über die Qualität der Großhändler, sondern nur etwas über Ihre Kindheit aus.
Natürlich verwechseln unzufriedene Ehemänner gern mal Qualität mit "Mutti hat das aber
immer anders gekocht". Trotzdem: So wie früher wirds ganz sicher (und Gott sei Dank!) nicht mehr werden. Die 60er sind vorbei und eine Zweitmutti finden Sie in Deutschland nicht mehr. (Suchtipp: Iran, Russland, Thailand, Vietnam.)
Aber sicher doch, ich sage nur "Gammelfleisch". Und das war nicht der Metzger bei uns um die Ecke ...
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