Heftigster Konjunktureinbruch in der Geschichte der Bundesrepublik: Das sagen die Experten des Ifo-Instituts. Gleichzeitig dürfte die Arbeitslosigkeit massiv steigen.
Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft werden immer düsterer. Nach dem Essener RWI-Institut befürchtet nun auch das ifo-Institut einen massiven Konjunktureinbruch.
Stahlwerker in Eisenhüttenstadt: Der deutschen Wirtschaft stehen schwere Zeiten bevor. (© Foto: AP)
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Für das kommende Jahr rechnen die Münchner Wirtschaftsforscher mit einem Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 2,2 Prozent, teilte das Institut mit. Damit liegen sie noch unter der Prognose des RWI, die einen Rückgang von zwei Prozent erwarten.
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es einen derart drastischen Rückgang. Den bisher stärksten Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Leistung gab es als Folge der Ölkrise 1975 mit einem Minus von 0,9 Prozent. Ansonsten schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt nur in den Jahren 1967, 1982, 1993 und 2003.
"Das ist eine dramatische Zahl"
Auch im Jahr 2010 wird die Wirtschaft, so die Prognose, schrumpfen. Die Wirtschaftsleistung im übernächsten Jahr werde um 0,2 Prozent sinken, kalenderbereinigt sogar um 0,3 Prozent. "Das ist eine dramatische Zahl", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
Derzeit zeige aber in allen wichtigen Wirtschaftsregionen der Welt der Trend nach unten. Deutschland als Exportnation könne sich dem nicht entziehen. "Wir schwimmen wie die Korken auf den Wogen der Weltkonjunktur."
Die Exporte und Investitionen der Unternehmen dürften drastisch zurückgehen, sagte Sinn. Von Seiten der privaten Haushalte sei trotz steigender Löhne keine Unterstützung zu erwarten.
Vor allem der Einbruch bei den Exporten im Gefolge der weltweiten Konjunkturkrise dürfte den Ifo-Forschern zufolge die Wirtschaft im kommenden Jahr belasten. Exportweltmeister Deutschland werde hier mit einem Minus von fast sechs Prozent zu kämpfen haben.
Wegen sinkender Kapazitätsauslastung, einbrechender Gewinnaussichten und restriktiver Finanzierungsbedingungen dürften die Unternehmen ihre Investitionen scharf um zehn Prozent drosseln. Auch der Bau rutsche ins Minus, mit Ausnahme des öffentlichen Nichtwohnbaus.
Steigende Staatsverschuldung
Leiden wird unter dieser Entwicklung der Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach Arbeitskräften dürfte in der Folge einbrechen. Im Verlauf von 2009 dürften sich 540.000 Menschen zusätzlich arbeitslos melden, die durchschnittliche Quote liege damit bei 8,0 Prozent.
Auch 2010 gehe der Arbeitsplatzabbau weiter, so dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt nahe an der Vier-Millionen-Grenze liege. Trotzdem erwarten die Ifo-Forscher für 2009 wegen steigender Reallöhne einen Anstieg des privaten Konsums um 0,6 Prozent.
Die Staatsverschuldung dürfte in der Folge kräftig steigen. Für 2009 gehen die Experten von einem Haushaltsdefizit von 1,4 Prozent aus, das 2010 auf 2,9 Prozent steigen dürfte.
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(sueddeutsche.de/dpa/AP/Reuters/tob/hgn)
Großprojekte in Berlin
Jahrelange magere Lohnzuwächse und mitunter auch Null-und Minusrunden wirken sich eben auf die Kaufkraft und Konjunktur eines export-orientierten Landes aus.
Die Klippschule lässt alle Wirtschaftsjournalisten grüßen.
Die blödsinnige Steuerreform von rot-grün, die den BMW-Hauptaktionären jährlich 6-stellige Beträge verschafft hat, wirkte sich nur positiv auf die Regenbogenpresse aus.
So ist das nun mal!
Guten Morgen und gute NACHT DEUTSCHLAND
Ein guter Arbeitsplatz in einem produzierenden Unternehmen kostet etwa 100.000 bis 200.000 mit ca 15.000 Einzahlungen an Steuer und Sozialversicherung bei Durchschnittsverdienern. Ein Arbeitsloser kostet etwa 15.000 im Jahr. Dönerbuden sind billiger, Chipfertigung teurer. Wenn ein öffentlich mit etwa 30% Zuschuss und damit runden 50.000 geförderter Job weniger als 3-4 Jahre hält, hat der Staat und damit alle Einwohner effektiv draufgezahlt.
Warum zum Teufel sorgt der Staat nicht durch aktive Arbeitsmarktpolitik für 5 Millionen Arbeitsplätze? Denn soz.vers.pfl. Arbeitsplätze sind ein Bombenertrag für die Staats- und Sozialkassen. Statt dessen sieht er im Moment tatenlos zu, wie die Arbeitslosigkeit um 1 oder 2 Millionen steigen wird.
Bei 6000 wird es noch übler. 3000 Netto incl. Kirchensteuer und 7050 Arbeitskosten. Ausschüttung: 42% der Arbeitskosten, Verbrauchssteuern nicht mit eingerechnet. Wenn man noch mehr verdient wird die Quote wieder besser. Bei 12.000 im Monat werden bereits 47% ausgeschüttet, bei 120.000 Euro im Monat theoretisch 48%. Praktisch eher 33% wenn man der Steuerstatistik dieser Einkommensklasse glauben darf, da müssen sich spontan "Gestaltungsmöglichkeiten" ergeben.
Von Seiten der Haushalte sei keine Unterstützung zu erwarten.
Stimmt-ich verweigere mich aus Prinzip. Mein monatliches Bruttoeinkommen beträgt ca. 4500. Meinem Arbeitgeber kostet das ca. 5400. Auf meinem Konto erscheinen 2400. Der Staat kassiert also 3000 oder 55,55 %. Man nimmts also nicht dem Reichen und gibt es dem Armen, sondern man nimmt es dem Durchschnittsverdiener und gibt es dem Reichen
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