Er sollte ausgeschlossen werden: Norbert Hansen, Ex-Transnet-Chef und seit Juni Personalvorstand der Deutschen Bahn, ist einem Rauswurf aus der Verkehrsgewerkschaft entgangen.
Der in den Bahnvorstand gewechselte frühere Transnet-Chef Norbert Hansen kann Mitgleid seiner Gewerkschaft bleiben.
Ex-Gewerkschaftschef Hansen wäre beinahe auch Ex-Gewerkschaftsmitglied geworden. (© Foto: dpa)
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Vier Ortsverwaltungen und ein einzelnes Mitglied der Transnet hätten nach dem überraschenden Wechsel Hansens in den Bahn-Vorstand einen Ausschluss des langjährigen Gewerkschaftschefs verlangt, berichtet die Tageszeitung Die Welt.
Die für Hansen zuständige Ortsverwaltung Berlin habe die Anträge jedoch als "als unbegründet zurückgewiesen" sagte Transnet-Sprecher Michael Klein der Zeitung.
Der Wechsel Hansens von der Gewerkschafts- zur Bahn-Spitze hatte bundesweit heftige Kritik bei der Basis und bei vielen Funktionären der Transnet ausgelöst. Die Ausschlussanträge waren gestellt worden, weil die Ortsverwaltungen Hansens Kurs, die Bahn auf ihrem Weg zur Privatisierung zu unterstützen, als gewerkschaftsschädlich einschätzten.
Nach dem überraschenden Wechsel auf den Posten des Arbeitsdirektors bei der Bahn-Holding war Hansen vorgeworfen worden, er habe sich nur aus Karrieregründen für die Teilprivatisierung der Bahn eingesetzt.
Unter den Ortsverwaltungen, die Hansens Ausschluss verlangten, war auch die Transnet-Ortsverwaltung Husum, wo der 56-Jährige geboren wurde. Seit Juni ist er Vorstandsmitglied der DB AG.
(sueddeutsche.de/AP/dpa/jkr/mel)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Die Transnet würde garantiert auch Mehdorn und Suckale als Mitglieder aufnehmen... aus einem Schoßhündchen wird nun einmal kein Wolf
Ich habe schon während der Zeit, als sich die GDL und Herr Mehdorn harte Scharmützel geliefert hatten, behauptet, daß Herr Hansen ein Schoßhündchen von HM ist und "seine" Eisenbahner verraten und verkauft hat. Arbeiterverräter haben in einer traditionsreichen Gewerkschaft nichts zu suchen. Ab mit diesem Vogel als Streckenläufer zur Transsibirischen Eisenbahn. In der Kälte bekommt man einen klaren Kopf.
Also, daß Linke, Grüne und Gewerkschafter jetzt urplötzlich das tolle Sprungbrett für Karrieristen sein soll, ist mir neu (...und stimmt so auch nicht...;-) Natürlich hätte Transnet diesen Wendehals besser ausgeschlossen, aber wer nicht bei Transnet Mitglied ist, dem stehts auch nicht zu interne Beschlüsse von denen zu bemäkeln. Eine Gewerkschaft kann immer nur so gut sein, wie die Mitglieder die sie unterstützt. Und wenn die die "sozialpartnerschaftliche" Linie gut finden, ist das deren Sache...
Ich verstehe jetzut aber sehr gut, was für eine Problem die GDL mit Transnet hatte :o))
Gruß Balldieb
Diese so genannten "Linken" waren noch nie welche. Die haben das SPD-, Grünen- und Gewerkschaftsticket nur benutzt, um Karriere zu machen und möglichst viel Kohle abzugreifen. Inhalte waren und sind diesen Opportunisten vollkommen Wurscht.
Korrupte Arbeiterverräter wie Herrn H. sollte man teeren, federn und mit Schimpf und Schande aus der Stadt jagen.
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