Der Autohersteller Daimler-Chrysler ruft weltweit 1,3 Millionen Fahrzeuge der Marke Mercedes in die Werkstätten zurück.
"Wir möchten, dass auch die in Kundenhand beanstandeten Fahrzeuge zu einem Qualitätsstand kommen, der unseren höchsten Anspruchen genügt", erklärte der Chef von Mercedes, Eckhard Cordes.
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Ein Firmen-Sprecher erklärte, dass es eine so umfangreiche Rückholaktion bei Mercedes noch nicht gegeben hat. Es handele sich aber nur zum Teil um einen klassischen Rückruf.
Bei einigen weniger gravierenden Problemen wolle man aber nicht auf den nächsten Routine-Besuch der Werkstatt warten. Die Maßnahme läuft sofort an. Die betroffene Kunden würden schriftlich benachrichtigt. Die Kosten bezifferte das Unternehmen nicht.
An die Verlustgrenze gerutscht
Der Konzern hatte aber schon im vergangenen Jahr so hohe Rückstellungen für Qualitätsverbesserungen und Rückrufaktionen, dass der Gewinn der angesehenen Marke im letzten Quartal um rund 750 Millionen Euro geschrumpft war und die Mercedes-Gruppe sogar knapp an die Verlustgrenze gerutscht war.
Nach Angaben von DaimlerChrysler sollen alle Fahrzeuge mit Sechs- und Achtzylinder-Benzinmotoren aus dem Produktionszeitraum Juni 2001 bis 2004 in die Werkstatt gerufen werden. Bei diesen Autos geht es um den Spannungsregler der Lichtmaschinen.
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Linke mit neuer Führung