Nicht nur die Facharbeiter, sondern auch die Azubis werden knapp: Mit Blick auf die anhaltende Erholung am Arbeitsmarkt warnt das Handwerk vor einem absehbaren Mangel an Lehrlingen.
In vielen Betrieben würden erstmals seit Jahren wieder händeringend qualifizierte Bewerber gesucht, sagte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, dem Handelsblatt. In Ostdeutschland sei der Mangel bereits heute deutlich. Auch im Westen drohe ein Lehrlingsmangel, allerdings erst in etwa drei Jahren.
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(© Foto: ddp)
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Mit der Situation auf dem Ausbildungsmarkt befasst sich am Mittwoch auch das Bundeskabinett. Dabei stellt Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) den neuen Berufsbildungsbericht vor. Im vergangenen Jahr wurden 626.000 neue Ausbildungsverträge unterschrieben. Dies war der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung.
Regierung spendiert Prämien
Vom Wirtschaftsboom haben die gut 1,7 Millionen Lehrlinge finanziell aber praktisch noch nichts abbekommen. Ihre Bezahlung stieg - bereinigt um die Inflation - zwischen 2000 und 2006 im Westen nur um 0,1 Prozent. Im Osten gab es sogar ein Minus von 0,4 Prozent, wie aus dem Bericht hervorgeht. Die Regierung will jetzt Unternehmen Prämien bis zu 6000 Euro zahlen. So sollen auch 100 000 Altbewerber eine Lehrstelle bekommen.
Schleyer warnte auch vor einem Facharbeitermangel. "Für die Boombranchen wird es immer schwieriger, gute Leute zu finden", sagte der ZDH-Generalsekretär. "Die Spaltung der Gesellschaft setzt sich am Arbeitsmarkt fort."
(sueddeutsche.de/dpa/mel)
@Moderator:
Tachchen,
da Sie ja anonymisiert moderieren, weiß ich nun nicht, ob Sie die gleiche Person sind, der ich neulich ausführlich zum Thema "Was ist ein Vergleich" referiert hatte.
Sind Sie es?
Lieber User,
Sie wollen doch nicht etwa Communitybetreuer mit inoffiziellen Stasimitarbeitern vergleichen? Dann wäre es schade um die Kommentare.
Gruß, Moderator
... von den Unmengen Juristen.
... muß Ihnen Angst und Bange werden, wenn Sie sich die Nachwuchs- und Personalsituation im Blockwart-Gewerbe anschauen. Wie leergefegt, seit es "moderierte" Online-Foren gibt. Gäbe es das MfS noch, täten sich die Herrschaften schwer, IM ohne Nebenjob zu finden ;-))
Da merkt man, wie dämlich das allgemeine Geplärre ist, in Deutschland würden zu wenig studieren.
Das Gegenteil ist richtig: Anstatt ein Heer von Gesellschaft und Unternehmen zerstörenden Wirtschafts"wissenschaftlern" heranzuziehen, sollte man sich lieber darauf konzentrieren, den Hauptvorteil unseres Standorts zu erhalten: Überlegene Facharbeiterausbildung.
Paging