Fünf Manager, zehn Stunden Geiselnahme: In Frankreich tobt der Mob gegen geplante Werksschließungen und Entlassungen.
Es ist Donnerstagabend, rund 300 Toyota-Mitarbeiter blockieren ihre Fabrik in Onnaing im Norden des Landes. Alle Zufahrten werden von Streikposten versperrt, kein Lastwagen kann das Werksgelände verlassen. Um ihrem Ärger Luft zu verschaffen, stecken die Arbeiter Holzkisten in Brand. Auch Autoreifen gehen in den Flammen auf.
Und ab damit ins Feuer: Toyota-Mitarbeiter in Frankreich sind sauer, weil Personal abgebaut werden soll. (© Foto: Reuters)
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Ebenfalls in der Gewalt eines wütenden Mobs: fünf Manager der Firma FM Logistic. Erst nach zehn Stunden in der Gewalt von Mitarbeitern werden sie freigelassen. Als die Polizei beginnt, die Namen der an der Geiselnahme beteiligten Arbeiter aufzunehmen, brechen sie die Aktion ab. Es ist bereits der fünfte Fall von "Bossnapping" binnen weniger Wochen.
In der Fabrik von FM Logistics arbeiten 2700 Menschen. Wegen der Absatzkrise wurde ein Großteil von ihnen auf Kurzarbeit gesetzt. Mit ihren Protesten wollen sie Gehaltseinbußen verhindern. Zudem fordern sie Gehalt für die Streiktage.
Der Arbeitskampf sei "von der Missachtung seitens der Geschäftsführung" provoziert worden, sagt Eric Pecqueur von der Gewerkschaft CGT. Die Gewerkschaften hatten ein Abkommen mit der Unternehmensführung zur Beilegung des Konfliktes akzeptiert. Ein Teil der Belegschaft setzt den Streik dennoch fort und weitete die Proteste um die Blockade aus.
- Frankreich: Manager als Geisel Ab jetzt ein Trend 31.03.2009
- Wirtschaft in der Krise Die französische Revolution 25.03.2009
- Frankreich Geiselnahme im Arbeitskampf 13.03.2009
(sueddeutsche.de/AP/mel/tob)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
... das nötige theoretische Rüstzeug beibringen zu können , um zu verstehen , wie das bestehende System funktioniert und warum es unausweichlich "an die Wand fährt" (... was aber traurigerweise nicht gleichzeitig bedeutet , dass sich daran nicht ein lang anhaltendes Chaos anschließen kann , das schlimmer ist als der vorangegangene Stand der Menschheit )
:-))) , Gruß nach happy Obama-America !
Der Mensch muss doch vorallem erstmal wissen: Er ist nicht ein Opfer, sondern trägt zum Verhalten und zum Werdegang bei. Erst wenn die Eigenverantwortung am System erkannt ist, kann er sich den Lösungsansätzen widmen. Die Opferrolle ist bequem. Aber wieviel Anteil haben wir KONSUMENTEN selbst and der Welt, wie sie ist.
uns doch? Lass uns teilhaben an Deiner allwissenden Loesung aller probleme.....bitte!
er versucht es sicher als eine Strategie, aber wenn halt nicht genug Kunden da sind, bleibt ihm nichts anderes uebrig als seine Kapazitaeten zu verringern, das hat mit aufbuerden nix zu tun, das ist letztlich die einzige Wahl die er hat. Der AN schaut dabei dumm aus der Waesche, ist schon klar, aber es ist halt nicht zu aendern. Deswegen sag ich ja immer, macht die Regeln flexibler im Kuendigungsschutz, dann wird der Unternehmer auch wieder viel schneller einstellen, weil er flexibel anpassen kann, der AN hat dann dafuer aber bessere Chancen gleich wieder eingestellt zu werden.
... noch bis nach der Zeit einer mindestens 6 bis 10-jährigen tiefen Depression dauern , bis ernsthaft über die Abschaffung des Hamsterradsystems nachgedacht wird , unter Einschluß des als "Mob" verunglimpften Teiles der Menschheit ...
Paging