Kurz gesichtet Schönes für Draußen

Die Amsterdamer Firma Puik hat funkelnde Sommergläser im Programm. Und der Design-Klassiker Garden Egg ist in einer Ausstellung in Krefeld zu bewundern.

Von Julia Rothhaas 
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Etwas zum Sitzen und zum Aufklappen in einem. Etwas, das im Wohnzimmer genauso stehen kann wie im Garten. Und bitte aus robustem Kunststoff! Dem deutsch-ungarischen Designer Peter Ghyczy gelang es 1968 tatsächlich, all diese Anforderungen für das Unternehmen Elastogran umzusetzen - und zwar in Form des Garden Egg (auch bekannt als "Senftenberger Sitzei"), das in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Mit seiner futuristischen Ästhetik kam das Möbelstück Ende der Sechzigerjahre gut an, dennoch wurden nur wenige Exemplare hergestellt. Der Grund: Jeder Sessel musste per Hand lackiert werden. Der Designer hat das Ei sowie einige weitere Möbelstücke, Entwürfe und Fotografien nun den Kunstmuseen Krefeld geschenkt, die dort bis 14. Oktober im Rahmen der Ausstellung "Von der Idee zur Form" gezeigt werden. Ergänzend wird unter dem Titel "Dialoge zwischen Design und Handwerk" eine weitere Schenkung von rund 60 Objekten präsentiert, die vom französischen Hersteller-Duo Domeau & Pérès stammen (kunstmuseenkrefeld.de).

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Zu gern würde man wissen, wer den "Blue Farnese" jetzt besitzt. Wie oft der neue Eigentümer den fingernagelgroßen Diamanten wohl beguckt. In welcher Schatulle er aufbewahrt wird. Der 6,16 Karat schwere, tropfenförmige Diamant in royalem Blau wurde Anfang der Woche vom Auktionshaus Sotheby's für rund 5,6 Millionen Euro in Genf versteigert. An einen unbekannten Bieter. Zuvor war er 300 Jahre lang im Besitz europäischer Königsfamilien. Eine deutlich praktischere und auch deutlich günstigere Form des Edelsteins bietet die Firma Puik aus Amsterdam an. Ihre mundgeblasenen, aus Kristallglas hergestellten Gläser und Karaffen sehen nämlich nur aus wie Diamanten. Aber wenn etwas Sonnenlicht auf die vieleckigen Gläser "Rare" oder die Karaffe "Radiant" (die man auch als Blumenvase benutzen kann) fällt, funkeln sie zumindest fast so wie der "Blue Farnese".