Modeschöpfer Karl Lagerfeld (r) posiert am Montag (07.06.2010) in Offenburg (Ortenaukreis) vor der Unicef-Gala mit Topmodel Baptiste Giabiconi (l) für die Fotografen.
Von Jana Stegemann

Früher kam die Modebranche ohne sie zurecht, mittlerweile präsentieren männliche Models sogar Haute-Couture für Frauen. Ob mit Beinprothese oder als Blondine im Brokatkleid - die neuen Dressmen überzeugen nicht nur durch Makellosigkeit, sondern durch das Besondere.

"Er ist makellos." Das sagt Modezar Karl Lagerfeld über Baptiste Giabiconi. Vor fünf Jahren stand der 22-jährige Franzose, der derzeit zu den bestbezahlten Männermodels der Welt zählt, noch in einer Helikopter-Fabrik in Marseille am Fließband, 2008 wurde er in einem Sonnenstudio entdeckt.

Sein Durchbruch gelang ihm mit einer Sonnenbrillenkampagne für Karl Lagerfeld. Kurz danach erkor Lagerfeld Giabiconi zu seiner Muse, für ihn ist er eine männliche Version von Supermodel Gisele Bündchen: "Dünn, aber mit einem athletischen Körper - schön in Klamotten und großartig ohne." Mit diesem Förderer im Rücken gelang Baptiste Giabiconi in kurzer Zeit ein kometenhafter Aufstieg in den Mode-Olymp.

Bild: picture alliance / dpa

24. Juli 2012, 17:26 2012-07-24 17:26:18  © Süddeutsche.de/vs/bavo

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