Trainerwechsel Oral nach Karlsruhe

Tomas Oral, 42, betreut seit Mai 2015 den Zweitligisten FSV Frankfurt. Zuvor arbeitete er als Trainer von RB Leipzig und dem FC Ingolstadt sowie als Assistent beim FC Fulham.

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Der Zweitligist gibt die Verpflichtung des FSV-Trainers zur neuen Saison bekannt. Der bisherige KSC-Coach gilt als Kandidat in Leipzig.

Tomas Oral wird in der kommenden Saison neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Der bisherige Coach des Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt erhält beim KSC einen Vertrag bis Juni 2019. Oral wird Nachfolger von Markus Kauczinski, der bereits vor Monaten mitgeteilt hatte, den Verein am Saisonende auf eigenen Wunsch zu verlassen. Oral, 42, habe gezeigt, "dass er unter nicht ganz leichten Bedingungen eine spannende Mannschaft entwickeln kann", sagte Karlsruhes Sportdirektor Jens Todt. Der künftige Trainer sei ein Kenner der zweiten Liga und ein Förderer junger Spieler. Sein Vertrag beim FSV Frankfurt läuft im Juni aus.

"Wir waren auf der Suche nach einem Trainer, der sich mit Leidenschaft einer Aufgabe verschreibt", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Die schnelle Verpflichtung Orals kommt dennoch überraschend. Erst am Samstag hatten die abstiegsgefährdeten Frankfurter nach der 0:4-Niederlage bei Union Berlin die Trennung zum Saisonende bekanntgegeben.

Drei Tage später unterschrieb der ehemalige Coach des FC Ingolstadt und von RB Leipzig bei den Karlsruhern. Zuvor waren auch Kauczinskis Co-Trainer Argirios Giannikis und der frühere Hannover-Coach Tayfun Korkut als aussichtsreiche Kandidaten gehandelt worden. Für Giannikis hatten sich auch Teile des Teams öffentlich ausgesprochen. Oral soll nun noch den FSV, den er als seinen "Herzensverein" bezeichnet, vor dem Abstieg retten. Lediglich vier Punkte Vorsprung haben die Frankfurter auf den Relegationsrang 16.