Der derzeit Zweite in der Gesamtwertung der Tour de France steht laut Informationen der SZ im Verdacht zu den Kunden des spanischen Dopingarztes Fuentes gehört zu haben.
Bjarne Riis ist ein zurückhaltender Mensch, zumindest jener Bjarne Riis, den die Öffentlichkeit kennt. Latentes Misstrauen spricht aus seinem markanten Gesicht, gerade hier bei der Tour de France; bisweilen empfindet er den Aufenthalt bei den französischen Gastgebern, die ihn im Vorjahr noch zur unerwünschten Person erklärt hatten, wohl als eine Art Spießrutenlaufen. Doch in den vergangenen Tagen hat sich das öffentliche Antlitz des Bjarne Riis, verändert, er lachte manchmal sogar herzhaft, und man verstand das natürlich, denn das Gelbe Trikot ist nun seit bald einer Woche im Besitz seiner Mannschaft. Riis' spanischer Kapitän Carlos Sastre rollt diesen Samstag in Cérilly als Letzter von der Rampe des entscheidenden Zeitfahrens, kurz nach seinem CSC-Kompagnon Frank Schleck aus Luxemburg. Bjarne Riis, 44, wird vermutlich hinter Sastre im Wagen sitzen und versuchen, den Madrilenen zum ersten Toursieg für seinen CSC-Rennstall zu lenken.
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Zum Vergrößern auf das Bild klicken! Hinter der Nr. 1 der Fuentes-Kundenliste, "Rudicios Sohn", verbrigt sich laut den spanischen Ermittern Jan Ullrich, dem in Madrid gelagerte Blutbeutel zugeordnet werden konnten. Als "Birillo" (Nr. 2) hat sich der Italiener Ivan Basso zu erkennen gegeben, und als "Bella" (20) der Ansbacher Kronzeuge Jörg Jaksche. Steckt hinter dem "Amigo de Birillo", bei Fuentes an Position 25 geführt, Bassos früherer Teamkollege, der Luxemburger CSC-Profi Frank Schleck? (© )
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Sofern er denn in dieser Stunde seine Vergangenheit ausblenden kann.
Treffen im Dezember 2005
Riis' eher weniger glorreiche Vergangenheit verband man bisher vor allem mit exzessivem Epo-Doping, das ihm den Tour-Sieg 1996 ermöglichte; vor einem Jahr, in der Enthüllungswelle um das alte Team Telekom, hat Riis das einräumen müssen. Doch auch an seiner jüngeren Vergangenheit und selbst an seiner Gegenwart als erfolgreicher Teamchef der CSC-Flotte darf nun erheblich gezweifelt werden - obwohl Riis den Eindruck erweckt, mit Doping heute nichts mehr zu tun zu haben (siehe Erklärung unten).
Internationale Ermittler, die sich mit der Operación Puerto um den Arzt Eufemiano Fuentes beschäftigen, bestätigen der Süddeutschen Zeitung, dass ihnen Hinweise vorlägen, wonach Teamchef Bjarne Riis persönlich bei dem spanischen Blutdoktor vorstellig geworden sei - als Begleiter seiner Profis. Konkret genannt worden sei in polizeilichen Gesprächsnotizen der Name von Frank Schleck, der vor Kollege Sastre in Gelb durch Frankreich radelte. "Die Namen Riis und Frank Schleck sind uns natürlich bekannt", sagten übereinstimmend ein Ermittler und ein Behördensprecher der SZ, "und es gibt dort Zusammenhänge mit Herrn Fuentes." Die angebliche Kundschaft des aktuellen Tour-Zweiten Frank Schleck sei sogar "mit Sachbeweisen zu belegen". Ob dieser Kontakt der naheliegenden Absicht des Blutdopings diente, ist jedoch noch ungeklärt.
Riis' einstiger Kapitän Ivan Basso war, wie in deren Heimat auch die damaligen deutschen Profis Jan Ullrich und Jörg Jaksche, durch die italienische Justiz als Klient des früheren Gynäkologen Fuentes enttarnt worden. Der Giro-Sieger von 2006 hatte bei einer Pressekonferenz im Mai 2007 in Mailand eingeräumt, Blut bei Fuentes gelagert zu haben (bestand aber darauf, niemals gedopt zu haben). "Ja, ich bin Birillo", sagte Basso damals, diesem Codenamen (siehe Ausriss) - der sich auf den Namen seines Hundes bezog - waren die Blutbeutel zugeordnet. Die Beamten, die "aus ermittlungstaktischen Gründen" ihren Standort nicht nennen möchten, äußerten angesichts weiterer Zeugenaussagen den Verdacht, dass es sich beim Amigo de Birillo - der Nummer 25 in Fuentes' Kundenliste - um Luxemburgs aktuellen Volkshelden handeln könnte: Frank Schleck, 28.
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Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
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Manche Deutsche täten besser mal daran,vor ihrer eigenen Tür zu kehren.Rijs hatte wenigstens,im Gegensatz zu anderen,den Mut mit der Wahrheit zu kommen,und zwar von sich aus.
Besonders während Olympia war es deutlich zu hören,vor allem bei Ard und Zdf.Hatte irgend ein Sportler,der keinen deutschen Pass besitzt,gewonnen,wurde er sofort verdächtigt.Als dann aber im eigenem Lager Doping aufkam,wurde es nur mal kurz neben bei erwähnt.
Als Giradelli damals kam,lies man in Deutschland keine Gelegenheit aus,zu wiederholen,er sei kein richtiger Luxemburger.Nur schade dass viele verpasst haben,dass es auch in Peking Leute gab,die ausser ihrem Pass nicht viel deutsches an sich hatten,und nach dem Gewinn einer Medaille aber als "Deutscher" bezeichnet wurden.
Dann könnt ihr noch so viel sagen "die Luxemburger sind gedopt,sonst wären die nicht besser als wir",es glaubt euch eh keiner,besonders da wir wissen dass ein Jan Ullrich in unserem Land schon längst verdammt viele Probleme hätte.
Im Ausland wird heftig Diskutiert,ob euer Radschummi wirklich so sauber ist,haben wohl auch einige hier verpasst.
Also,bevor man irgend etwas sagt,sollte man mal bei sich selbst nachschauen und alles reglen,sonst geht es einem ,wie es Spanien jetzt geht.Nachher denken alle,der Staat würde alle Dopignfälle verhämlichen und Namen rein waschen,nur um den Ruf nicht zu verlieren.
Liebe SZ, bitte veröffentlichen Sie dies :
Quelle: www.rtlnews.lu
""Ech kennen den Dr Fuentes net; ech hunn dee Mann ni gesinn." Esou huet de Fränk Schleck op RTL Radio den Artikel an der Süddeutsche Zeitung kommentéiert....
Ech kennen den Dr Fuentes net; ech hunn dee Mann ni gesinn, hat ni Kontakt mat him a sinn net den Amigo de Birillo: Mat dëse Wierder huet de Cyclist Fränk Schleck de Méindeg RTL-Radio Lëtzebuerg géintiwwer op dAccusatioune vun der Süddeutsche Zeitung reagéiert.
Déi hat jo - schonn de Freideg um Internet op sueddeutsche.de an de Samschdeg dann och an hirer Printausgab - geschriwwen, de 6. vum Tour de France, deen de Sonndeg op en Enn goung, stéing am Verdacht, zu de Cliente vum spueneschen Dopingdokter Eufemiano Fuentes gehéiert ze hunn.
De CSC-Coureur huet dReprochen eng absolut Topegkeet genannt; hien hätt ni Bluttdoping gemaach an ni verbuede Substanz geholl, fir seng Leeschtung ze verbesseren. De Fränk Schleck ass och zu all Moment prett fir all Zort vun Tester.
Wann eng offiziell Instanz dat freet, huet hien och absolut kee Problem mat enger Géigeniwwerstellung, an hien huet drun erënnert, dass dProficoureure virun zwee Joer domat daccord waren, dass, wann en DNA-Test vun hinne gefuerdert gëtt, si deen och maachen.
Am Zesummenhank mat den Accusatioune vun der Süddeutsche Zeitung huet de Cyclist vun Hirngespinste geschwat. Seng Équipe hätt zanter 3 Joer dee beschten Anti-Doping-Programm, sou de Munnerëfer, fir deen dSüddeutsche bekannt dofir wär, Skandalartikelen iwwert de Cyclissem ze schreiwen. Hir Accusatioune wären och vun der Internationaler Cyclistenunioun dementéiert ginn; den Numm Fränk Schleck géif deemno net an deene 6.000 Säite vun der Operacion Puerto opdauchen. "
Für die Uebersetzung stehe ich gerne zur Verfügung!
MfG
Bitteschön...
ist zwar auf luxemburgisch, aber mit etwas Anstrengung dürfte man das verstehen, wenn jemend etwas nicht versteht dann fragt ruhig, ich übersetze dann :-)
"Doping: Fränk Schleck weist Virwerf zreck
De Fränk Schleck huet haut op d´Virwerf vun der Süddeutsche Zeitung reagéiert an all Virwerf zreckgewissen. Bei de Kollegen vun RTL soot de Fränk Schleck, heen hätt nie mam spueneschen Doping-Dokter Fuentes ze di gehaat. D´Zeitung haat jo behaapt, de Fränk Schleck waer zesummen mat sengem Team-Chef Bjarne Riis beim Dokter Fuentes gewiercht. Och hätt heen nie Blut-Doping gemaach oder iergendwelch aner verbuede Substanzen geholl, sou de Fränk Schleck. Och déi International Cyclistefédératioun hat d´Virwerf dementéiert. Dem Fränk Schleck sain Numm géif am 6 000 Saiten decken Dossier net genannt gin. "
Quelle: www.eldoradio.lu
Das würde mich auch mal interessieren...Kann einer uns darüber Auskunft geben!?
Tja tja, das Gleiche ist mir vor wenigen Tagen auch passiert...was an meiner Aeusserung so schlimm war, weiss ich auch nicht...
Würde mich jedoch echt mal interessieren nach welchen "Kriterien" hier Kommentare zensiert werden.
Paging